Monatsarchive: Oktober 2010

Wieder mal Windows…. :-(

Als ich vor fast genau 3 Jahren meinen ersten Mac kaufte und somit auf das Betriebssystem MacOSX umgestiegen bin, war ich heilfroh, dass ich nun endlich nichts mehr mit Windows zu tun hatte. Meinen knapp zwei Jahre alten Lidl-PC von Targa vermachte ich damals meiner Schwester…. Manche Probleme konnten wir per „privatem Telefon-Support“ klären, nur wenige Male musste ich „vor Ort“ helfen, und einmal hat Targa in einer Garantie-Reparatur das defekte Mainboard gegen ein neues ausgetauscht.

Doch nun ist die Garantie lange abgelaufen, und gestern Vormittag kam von Nora ein telefonischer Notruf, denn der PC fuhr nicht mehr hoch…. Mein Schwesterlein befolgte alle meine „Anweisungen“, kontrollierte sämtliche Steckverbindungen und wechselte auch den Arbeitsspeicher, doch der PC blieb stur und blieb beim Hochfahren immer stehen. Am liebsten hätte ich mich ins Auto gesetzt und wäre hingefahren, doch ich erwartete gegen 10:30 Uhr Jills Physiotherapeutin, konnte also nicht weg….

In ihrer Verzweiflung rief meine Schwester danach bei der Hotline von Targa an, doch auch mit deren Tipps fuhr der PC nicht hoch. Als Nora mir das nachmittags am Telefon berichtete, fuhr ich spontan noch hin…. Dumm nur, dass ich nicht die CD mit Windows XP mitgenommen hatte, denn die verlangte er dann…. denn auf dem PC war nicht mehr die Original-Version…. Also bin ich heute früh nochmals zu Nora gefahren….

Zwar hatte ich meiner Schwester gestern ein kleines Netbook von uns mitgenommen, damit sie wenigstens online gehen kann, aber wollte doch so schnell wie möglich den PC wieder zum Laufen bringen.

Auch mit meiner mitgebrachten CD von Windows XP klappte es nicht sofort, und so luden wir das Sorgenkind in mein Auto, damit ich mich zu hause in Ruhe damit beschäftigen konnte. Nora nahm ich gleich mit und setzte sie bei unserer Mum ab, wo sie ihr jeden Dienstag zur Hand geht und einiges im Haushalt macht….

…und ich saß dann den ganzen Tag an Nora’s PC…. Mit detaillierten Ausführungen möchte ich lieber niemanden langweilen…*grins*, Aber gegen 17 Uhr konnte ich aufatmen, denn der Computer meiner Schwester lief wieder 🙂 Ich rief also bei meiner Mum an, denn meine Schwester war noch dort…. und so passte es auch, dass ich sie bei meiner Mum abholte (ist ja nur 5 Minuten von uns entfernt)… und zusammen mit ihrem PC fuhr ich Nora nach hause….

Ende gut, alles gut…. doch bitte nicht fragen, warum der PC nicht mehr hochfuhr…. ich kann es selber nicht erklären…

Zwar habe ich ihn wieder zum Laufen gebracht…

…aber gestern und heute wurde mir wieder einmal klar, wie  erholsam und nervenschonend dagegen mein Leben mit einem Mac ist…*schmunzel* Würde ich im Lotto gewinnen, würde ich meiner Schwester als erstes einen iMac schenken….

….und oft muss ich auch daran denken, wie angetan Jana von einem Mac wäre….

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Bevor ich mich wieder entschuldige,

…..weil ich so lange nichts von mir hören lies, will ich mich wenigstens mal kurz melden….

Nachdem ich mir dieses schlaue Buch über HTML, XHTML und CSS gekauft habe, um für die Homepage-Erstellung noch etwas dazu zu lernen, bin ich natürlich ständig am Schmökern, doch gleichzeitig oft auch der Verzweiflung nah… Ich bin ja immer der Meinung, dass man schneller begreift, wenn man sich für eine Sache auch interessiert, aber vielleicht werde ich doch langsam alt… Jana würde jetzt grinsen, und ich sehe sie regelrecht vor mir…

Zwar bin ich durch das besagte Buch schon etwas schlauer geworden und kann mit einigen Begriffen inzwischen auch etwas mehr anfangen, doch es nervt einfach, wenn etwas erklärt wird und dabei gleichzeitig auf ein späteres Kapitel verwiesen wird….

Aber ich habe es bereits geschafft, mittels CSS ein neues Design für meine Homepage zu erstellen, welches scheinbar auch funktioniert…*freu* Nun kopiere ich die Inhalte in das neue Design und überarbeite teilweise die Texte….

Also wie immer: Langeweile kenne ich nicht…*grins*

..und für ganz Neugierige vorab schon mal ein Screenshot vom zukünftigen Design  meiner privaten Homepage…

Neuigkeiten aus Chile und Mexiko

Natürlich habe ich gestern früh gleich wieder den Fernseher angemacht, und es dauerte nur wenige Minuten, bis ich erfuhr, dass morgens kurz vor 3 Uhr (nach unserer Zeit) der letzte Kumpel aus der Rettungskapsel stieg. Ich bekomme dabei immer noch eine Gänsehaut…. Doch mit der Rettung ist ja diese ganze Geschichte nun trotzdem noch nicht beendet. Wie man gehört hat, wurden Warnungen ignoriert, und nun werden hoffentlich die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.

Doch man fragt sich natürlich auch, ob und wie die Bergleute diese 69 Tage in 620 Meter unter der Erde verarbeiten werden….

Nun werden sie momentan auch noch von der Presse belagert, was dem einen oder anderen bestimmt unangenehm und zuviel wird. Da kann man nur hoffen, dass die Medien etwas Zurückhaltung üben, obwohl ich kaum daran glaube… Habe nach Janas Tod selber erleben müssen, wie „sensibel“ sich Reporter verhalten. Als meine Schwester einen Reporter vom Berliner „Kurier“ an meiner Wohnungstür abwimmelte, kam der Spruch: „Na, wenn sie uns nichts erzählen, müssen sie in Kauf nehmen, was morgen in der Zeitung steht. Einfach widerlich…

So ergreifend die ganze Rettungsaktion war, doch einmal musste ich sogar schmunzeln… Schon in einer Berliner Zeitung hatte ich am Tag zuvor gelesen, dass auf einen Kumpel sogar zwei Frauen warteten, nämlich die Ehefrau und die Freundin… Wie ich gestern im Fernsehen mitbekam, war die Ehefrau nicht anwesend, als dieser Kumpel aus der Rettungskapsel stieg, aber seine Freundin empfing ihn….. 😉

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Gestern Abend habe ich das zweite Mal mit Olav in Mexiko telefoniert, wieder per Skype…. Nun sah er nicht mehr aus, als hätte man ihn mitten in der Nacht geweckt…*grins*

Inzwischen hat er für sich und Violetta eine Wohnung gefunden, wo er am 1. November einziehen wird. Dort ist es allerdings nicht üblich, dass man seine eigenen Möbel mitbringt, denn die Wohnungen sind fertig eingerichtet.  Ein paar Bilder hat Olav über Skype geschickt…. doch darunter war auch eins zum Schmunzeln… Nämlich schon beim letzten Telefonat erzählte mir Olav, dass er seinen 11-stündigen Flug sehr beengt verbrachte ….und hier sieht man den Grund….

Beim Anklicken des Bildes sieht man das „Ausmaß“ noch besser

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Freudentränen….

Nicht nur heute, sondern schon seit Wochen gibt ein Thema, welches mich sehr bewegt: die verschütteten Bergleute in Chile….. Man hat gebangt und gehofft, und jeden Tag hat man die aktuelle Berichterstattung verfolgt. Nach der erfolgreichen Bohrung des Rettungstunnels rückte der Tag naher, an dem die Kumpels geholt werden können. Schon heute früh um 7 Uhr sah ich im Frühstücksfernsehen, dass die Rettung begonnen hatte. Um 5:11 Uhr stieg der erste Kumpel aus der Rettungskapsel. Als ich diese Bilder im Fernsehen sah, kullerten bei mir die Tränen. Doch auch, als ich tagsüber immer wieder im Fernsehen sah, dass stündlich ein Kumpel von seiner Familie in die Arme genommen werden konnte, standen mir immer wieder Tränen in den Augen. Was haben diese Menschen durchgemacht…. Während ich hier schreibe, sind inzwischen mehr als die Hälfte der Bergleute gerettet…. In Gedanken bin ich bei diesen Menschen und hoffe vor allem, dass diese Rettungsaktion bis zum Ende gut verläuft….

Gut verlaufen sind auch meine Krebs-Nachsorge-Termine…..

Nachdem ich am 30. September Krebsnachsorge-Termin im Brustzentrum hatte und vorgestern bei der Gynäkologin war, folgte heute noch die Mammographie…. Jedes Mal verfalle ich schon vor der Mammographie in Panik, denn ich finde diese Untersuchung mehr als nur unangenehm. Da sagt man immer, dass es gefährlich ist, wenn man sich an der Brust stösst, doch so wie sie bei der Mammographie regelrecht eingeklemmt wird, ist es nicht nur unangenehm, sondern auch sehr schmerzhaft. Da frage ich mich jedes Mal, ob solch eine schmerzhafte Untersuchung wirklich gut sein kann…. Als ich da heute an diesem Gerät hing, fragte ich irgendwann stöhnend die Schwester, wer denn dieses blöde Gerät nur erfunden hat. Ihre Antwort kam sehr schnell: „ein Mann“ 

Doch nun habe ich alle Nachsorgetermine wieder hinter mir, es gab keinen schlechten Befund, und ich kann nur hoffen, dass es so bleibt….

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Olav in Mexiko…

Gestern Abend habe ich das erste Mal mit Olav in Mexiko per Skype telefoniert. Momentan sind 7 Stunden Zeitunterschied zwischen Deutschland und Mexiko. Olav war noch ziemlich down. Kein Wunder, denn die Nacht vor seiner Abreise hat er mit Freunden verbracht, ist dann früh um 6 Uhr mit dem Zug nach Frankfurt gefahren und dort gegen 14 Uhr abgeflogen. Nun auch noch die Zeitumstellung, da braucht man wahrscheinlich doch ein paar Tage, um wieder auf „normal“ zu kommen…

Olav ist während unseres Gesprächs mit seinem Laptop durch die Wohnung gelaufen, und so zeigte er mir mit der Kamera nicht nur die Zimmer, sondern auch einen Blick aus dem Fenster…. Momentan wohnt er bei einer langjährigen deutschen Freundin, die schön länger in Mexiko lebt. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie man mit Skype kostenlos in die ganze Welt telefonieren und sich dabei auch noch sehen kann….

Bevor Olav in ein bis zwei Wochen anfängt zu arbeiten (in einer Baufirma eines ehemaligen Berliners – die Welt ist eben klein…), will er noch einiges erledigen und auch eine Wohnung für sich und Violetta suchen. Sie kommt erst im November nach, weil sie bis dahin noch in Wien arbeitet.

Das Gefühl, dass mein Sohn nun am anderen Ende der Welt lebt, kann ich noch nicht richtig fassen…. Olav und Violetta wollen nach einem halben Jahr entscheiden, ob sie dort bleiben oder zurück kommen. Ich wünsche den Beiden, dass sie ihre Ziele erreichen und ganz viel Glück haben, doch was soll ich mir selber wünschen….?