Archiv für September 2011
Der wahre “Täter” :-))
Heute stehen bei meiner Nachbarin zwei fremde Autos vor der Tür, und vormittags höre ich laute Geräusche. Es verwundert mich, denn sie kommen von oben… also gehe ich mal in den 2.Stock, um aus dem Fenster zu schauen…
…und siehe da…


Also ist unsere Nachbarin wohl doch nicht erst heute aus dem Urlaub gekommen ![]()
Im Kommentar….
….zum letzten Beitrag fragte Renate:
Wie seid ihr auf den Namen Mei Lee für das Hunde-Mädchen gekommen?
Hier meine erklärende Antwort
Jill’s Wurf-Name war eigentlich “Word History”, denn sie war ein Welpe aus dem damaligen W-Wurf. Doch dieser eignete sich nicht unbedingt als Ruf-Name. Also entschieden wir uns damals mit Jana für den Ruf-Namen Jill, passend zu Janas Rottweiler-Hündin Jeannie…
Dieses Mal wird es der M-Wurf sein, also werden alle Welpen einen Namen mit “M” bekommen. Während meiner Telefonate mit dem Züchter sagte ich ihm, dass ich gern einen Namen hätte, den ich auch als Ruf-Namen verwenden kann…. und Uwe war bereit, unserem zukünftigen Hunde-Mädchen einen Wurf-Namen zu geben, den wir auch selber ausgesucht haben. Tagelang suchte ich im Internet nach Namen mit “M”, doch meistens waren sie mir zu gewöhnlich…
Dann kam ich auf die Idee, nach chinesischen Namen zu suchen, denn der Shar Pei ist ja ein chinesischer Faltenhund….*grins* Gefunden habe ich u.a. Mai Tai, Mai Ling, Mai Su und Mei Lee… Ja, und dann haben wir uns mit Norbert für Mei Lee entschieden
Der Name Jill ist für mich geläufiger; aber das liegt wohl daran, daß man zu diesem Namen ein Bild hat. Das wird bei Mei Lee mal genau so sein!
Klar, mit Jill hat man in Gedanken sofort das Bild von meiner süßen Schnecke im Kopf. Doch eines Tages wird man beim Namen Mei Lee an ein kleines dunkles Wollknäuel denken…
Schaut mal auf den folgenden Link, dort kann man den vorigen Wurf von Daisy sehen: —> hier
Nun wieder ein ganz anderes Thema:
Heute musste ich frisches Brot beim Bäcker holen, und da ich dort mehrmals pro Woche einkaufe, kennt man mich natürlich schon und begrüßt mich immer sehr freundlich. Von den zwei Verkäuferinnen im Laden sagte die eine zu mir: “Jetzt muss ich sie mal ansprechen.” Ich war irgendwie irritiert und fast schon verunsichert, denn sie klang sehr ernst. Dann meinte sie: “Ich habe sie vorige Woche im Fernsehen gesehen und wollte ihnen mal sagen, wie sehr ich sie bewundere, dass sie in die Öffentlichkeit gehen.” Ich war mehr als nur überrascht, dass man sich “traute”, mich nach dem Beitrag im MDR anzusprechen, denn in der Vergangenheit war es ja oft genau umgekehrt…
Doch nach diesem traurigen Thema habe ich heute auch noch etwas zum Schmunzeln…
Norbert kam heute etwas später nach hause, und so ging ich gegen 16 Uhr schon mal allein in den 2.Stock, wo wir uns abends immer aufhalten und unsere Computer stehen… Zuerst machte ich wie immer die Fenster breit auf, und dabei blicke ich zuerst auf das Dach unserer Nachbarin:

Sicher fällt jetzt dem Betrachter der “rote Punkt” auf
Darum noch eine Vergrößerung:

…und für diejenigen, die es immer noch nicht erkennen, noch eine Vergrößerung:

Es scheint wohl das Ergebnis des Unwetters der letzten Nacht zu sein, doch auch auf dem Schornstein (oberes Bild) sah ich etwas gelbes liegen, was ich aus der Entfernung nicht definieren konnte. Als ich aus dem Foto dann einen Ausschnitt wählte, erkannte ich eine Sprühflasche:

Als Norbert dann kam, zeigte ich ihm natürlich sofort, was da auf dem Dach liegt. Doch Norbert machte sogar noch eine weitere Entdeckung, die mir noch gar nicht aufgefallen war:

Obwohl man bei dem Anblick eines Handfegers nebst Schippe auf dem Dach zuerst schmunzeln muss, doch nach den vergangenen Unwettern kann man froh sein, wenn man am eigenen Haus und Grundstück keine größeren Schäden hat. Als ich heute im Fernsehen sah, dass in einigen Regionen die Dachziegel vom Hagel zertrümmert wurden und Autos bis zur halben Höhe im Wasser oder Schlamm stehen, war ich froh, dass wir solch einen Alptraum bisher noch nicht erleben mussten. Da können wir uns fast schon glücklich schätzen, dass bei uns lediglich in einem Kellerraum der Fußboden feucht ist….
Morgen kommt unsere Nachbarin aus dem Urlaub zurück, und dann werde ich ihr mal zeigen, was sie nur von unserem Fenster aus sehen kann…
Neulich erwähnte ich mal…
…dass ich seit Jill’s Tod etwas Ablenkung suche, indem ich meine private Homepage neu gestalte. Seit gestern Abend ist sie nun fertig und im neuen Outfit online. Heute habe ich dann noch den Header (Kopfbereich der HP) neu gestaltet.
Wer über den Link auf meiner Hp ins Tagebuch kommt, hat diese Veränderung sicher schon bemerkt. Die Seiten von Jill bleiben natürlich, denn mein Schneckchen soll ja nicht vergessen werden…. und ich habe sogar noch zwei neue Seiten hinzugefügt, eine mit den letzten Fotos und eine weitere mit einigen Videos von Jill.
Aber auf der neuen Webseite gibt es auch schon einen Platz für unseren nächsten Hund…. Das kleine Hunde-Mädchen soll Mei Lee heißen, darüber sind wir uns mit Norbert bereits einig…. und derzeit warte ich jeden Tag auf eine Nachricht von Uwe, denn er wollte sich bei mir melden, sobald Hündin Daisy nach dem Deckackt erste Rundungen zeigt. Diese sollen ungefähr nach 3 Wochen zu sehen sein. Ach, wenn ich doch nur geduldiger sein könnte…
TV-Beitrag
Gestern Abend wollte ich eigentlich mal auf die Homepage des MDR gehen, um zu sehen, ob der Beitrag schon angekündigt wird, doch habe es dann vergessen.
Heute früh fiel es mir dann wieder ein, holte es also nach und sah, dass der Beitrag genau gestern Abend bei “Exakt” gesendet wurde. Aber keine Panik…
Auf der Webseite vom MDR kann man sich den Beitrag unter diesem —> Link in der Mediathek ansehen. Am Vormittag klingelte heute auch mein Telefon, und der Redakteur rief mich an. Er entschuldigte sich für die verspätete Mitteilung, doch er hatte gestern noch reichlich Stress. So hat er veranlasst, dass der Beitrag in der Mediathek verfügbar ist, denn nicht immer kann man sich dort auch alle Beiträge noch einmal ansehen. Um 10:48 Uhr kam dann auch im TV die Wiederholung der Sendung, und ich habe sie mit dem TV-Stick am Computer aufgenommen. Sollte der Beitrag also aus irgendwelchen Gründen nicht mehr auf der HP des MDR abrufbar sein, dann bitte bei bei mir melden, denn ich habe sie in zwei Dateiformaten abgespeichert. Nur kann ich diese hier nicht offiziell zum Download anbieten, denn ich möchte keine Copyright-Rechte verletzen…
Heute…
…wurde Norberts Mutter vom Krankenhaus auf eine geriatrische Reha-Station verlegt. Sie war sehr aufgeregt, und so war ich gegen 9:30 Uhr bei ihr, um ihre Sachen zu packen, aber Pfleger und Schwestern hatten dies bereits erledigt. Zwischen 10 und 12 Uhr sollte Norberts Mutter vom Krankentransport abgeholt werden, doch nur kurze Zeit nach meinem Eintreffen war der Transport schon da.
Die geriatrische Reha-Klinik ist nicht weit entfernt. Ich fuhr also mit meinem Auto auch dorthin. Doch fast eine halbe Stunde kurvte ich in der Gegend herum, bis ich endlich einen Parkplatz fand, denn diese Klinik hat kein Parkhaus wie das Virchow-Klinikum, und der Pförtner öffnet die Schranke nicht für Privatfahrzeuge…*stöhn* Da erinnerte ich mich an die Zeit, als ich noch berufstätig war und mit meinem Behindertenfahrzeug überall eingelassen wurde, denn auch diese Klinik habe ich damals sehr oft angefahren.
Als ich endlich auf Station ankam und das neue Krankenzimmer betrat, plumpste Norberts Mutter ein großer Stein vom Herzen, denn sie hatte kaum noch mit mir gerechnet. Ein Sozialarbeiter hatte sich schon mit ihr unterhalten und verabschiedete sich gerade, als ich kam. Norberts Mutter war in einem 4-Bett-Zimmer “gelandet” und ziemlich deprimiert. Als ihr dann die Tränen kamen, tröstete ich sie. Ich räumte ihre Sachen aus er Reisetasche in den Schrank, besorgte ihr ein Telefon und blieb noch eine ganze Weile….
Nachdem ich mich von meiner Schwiegermama verabschiedete, lief ich den weiten Weg zu meinem Auto, und als ich losfuhr, freute sich bereits ein anderer Autofahrer über den frei werdenden Parkplatz… und so machte ich mich auf den Heimweg…
Nur zwei Ecken weiter kam ich am Büro meines ehemaligen Arbeitgebers – der AWO – vorbei… Der Roller meiner ehemaligen Chefin stand vor der Tür, und es gab es sogar eine Parklücke…
Kurzentschlossen parkte ich ein, um nach einigen Jahren einfach mal guten Tag zu sagen…. Dass meine ehemalige Chefin durch meinen unverhofften Besuch überrascht sein wird, hatte ich mir ja schon gedacht, aber wie sehr sie sich freute, als ich unerwartet in ihrem Büro auftauchte, hat meine Erwartungen dann mehr als nur übertroffen. Wir konnten schon früher sehr gut miteinander, hatten uns auch oft über private Dinge unterhalten….. So fragte sie mich heute auch nach Jill, die sie während der Versammlung (einen Tag vor Janas Tod) kennenlernte, als ich sie damals dabei hatte. Auch sie musste sich von einem kranken Hund verabschieden, konnte also nachvollziehen, wie sehr ich Jill vermisse…Jedoch hat sie mir eins voraus, denn sie hat bereits Trost mit einem neuen Hund gefunden, von dem sie mir ausführlich berichtete…
Ich habe zwar während meines spontanen Besuchs nicht auf die Uhr geschaut, doch aufgrund der vielen Dinge, die wir uns gegenseitig erzählten,schätze ich mal, dass ich eine gute halbe Stunde mit meiner ehemaligen Chefin geschwatzt habe.
Irgendwie tat mir diese Begegnung heute sehr gut, denn seit meiner Berentung vor über 4 Jahren bin ich ja wirklich nur noch Hausfrau, und meine Kontakte beschränken sich lediglich auf die Familie und einige Internet-Kontakte. Da tut es doch einfach nur gut, wenn man mal auf Leute trifft, mit denen man früher beruflich zu tun hatte, und wenn diese sich dann so sehr über ein Wiedersehen freuen, dann ist das für mich ein echtes Highlight. Zugleich macht es mich aber auch traurig, dass ich nicht mehr so kann wie früher…