Tagesarchive: 3. Dezember 2011

In der letzten Zeit…

….weiß ich manchmal gar nicht, worüber ich zuerst schreiben soll, und dadurch fehlt mir dann auch der Antrieb…

Aber nun habe ich mich wieder mal aufgerafft….*schmunzel*

Aus dem Krankenhaus gibt es von Norberts Mutter keine neuen Nachrichten… Noch immer ist nicht klar, wann ihr der neue Herzschrittmacher eingesetzt wird, und neulich zeigten sich bei Norberts Mutter fast schon Symptome eines Krankenhaus-Kollers, denn an einem Tag gegen 19 Uhr war sie fest davon überzeugt, dass sie gerade das Frühstück bekommen hat. Während unserer Besuche haben wir jedoch nie den Eindruck, als wäre sie verwirrt, eher im Gegenteil, denn sie hatte den Geb. von Momo’s Mann Alex im Kopf und bat Norbert, von ihrem Konto einen Betrag zu überweisen… und nach meinem ersten Besuch bei Mei Lee fragte sie mich prompt nach aktuellen Fotos, die ich natürlich im iPhone abgespeichert hatte und zeigen konnte 🙂 Sie nimmt also regen Anteil am Leben der Familie, aber dann hat sie manchmal auch schon gesagt,  dass sie froh wäre, wenn sie am nächsten Morgen nicht  mehr aufwachen würde… Allein diese Äußerung verursacht bei mir ein Gefühlschaos und belastet mich sehr…

Am vergangenen Dienstag hatten wir ja den Hausmeister-Termin in der Wohnung von Norberts Mutter. Anscheinend hatten wir Glück, denn der unbeliebte Hausmeister war krank, und es kam eine Vertretung. Ich wunderte mich schon, weil er gar nicht soooo unsympathisch war, doch hatte nicht gleich mitbekommen, dass es ein ganz anderer war. Na ja, manchmal stehe ich eben etwas auf der Leitung…*grins*

Aufgrund dessen, dass der Mietvertrag von Norberts Mutter aus dem Jahre 1951 stammt, müssen wir nicht renovieren, sondern lediglich Anbauten entfernen und die Wohnung besenrein übergeben. So freuen wir uns zwar, doch wollen den Tag nicht vor dem Abend loben, denn an den Decken kleben überall Styropor- Platten, die man wahrscheinlich entfernen müsste… Diese lassen wir einfach dran und warten mal ab…

Am Montag folgt der nächste Termin. Da erwarten wir in der Wohnung von Norberts Mutter einen Gutachter, der uns ein Angebot für die Kosten der Wohnungsauflösung unterbreiten wird. Die persönlichen Dinge haben wir inzwischen alle mitgenommen, aber auch viele elektrische Geräte und Hausrat, der in unserem Haushalt oder bei Norberts Kindern noch Verwendung findet. Sogar das Bett und einige kleinere Möbel haben bereits einen neuen Platz gefunden…. und der fast neue Kühlschrank steht seit zwei Tagen in Norberts Büro 🙂

Wenn wir Norberts Mutter im Krankenhaus besuchen, erzähle ich ihr immer, was alles noch Verwendung in der Familie finden wird und auch schon mitgenommen wurde. Ich habe dann immer das Gefühl, dass sie sich über jedes Stück freut, dass nicht entsorgt wird… Ich selber habe eine Vorliebe für Gläser und den Inhalt des Glasteils ihrer Schrankwand fast vollständig zu uns „verlagert“. Momo und Andi hatten sich dafür nicht interessiert, doch mir hätte es in der Seele leid getan, wenn das ganze Glas (darunter auch einiges Kristall) in irgendeinem Second-Hand-Shop gelandet wäre… Eine Wohnungsauflösung durch eine Firma wird zwar billiger, wenn einige Dinge noch im Gebrauchtwaren-Laden verkauft werden können, aber so mag ich nicht denken. Mir  schnürt es ohnehin schon jedes Mal die Luft ab, wenn ich in die Wohnung komme, in der Norberts Mutter 60 Jahre gelebt hat….

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Nun ein ganz anderes Thema….

Am Freitag kamen zwei Handwerker einer Dachdecker-Firma, um in der ausgebuddelten Ecke unserer Terrasse  die Isolierung vom Nachbarhaus auszubessern. Drei Stunden haben sie gebraucht, und nun kann das 2 Meter tiefe Loch wieder zugeschaufelt werden, aber dies macht eben wieder eine andere Firma, nämlich die, die vor gut 14 Tagen ausgeschachtet hat. Die Eigentümer des Nachbarhauses sind jedenfalls bemüht, dass dies so schnell wie möglich passieren wird. Wäre schön, wenn das klappt und unser Ausblick nicht mehr auf diesem Erdhaufen enden würde…*grins*

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Aber in der vergangenen Woche gab es auch einen „Termin“, den ich kaum erwarten konnte…… Natürlich meine ich damit meinen zweiten Besuch bei Mei Lee, denn am Mittwoch (30.11.) fuhr ich wieder zu —> Uwe    Ich war total beeindruckt, denn man kann nur staunen, wie sehr sich die Welpen in nur 14 Tagen verändern. Letztes Mal habe ich zwar alle Welpen gesehen und auch fotografiert, doch dieses Mal durfte ich Mei Lee auch schon eine Weile auf meinem Schoß haben, damit sie mich kennenlernt. Das erinnerte mich an den ersten Kontakt mit Jill, denn als Jill 4 Wochen alt war, fuhr ich damals mit Jana das erste Mal zu Uwe… Kann mich sehr gut daran erinnern, denn auch damals waren wir beide hin und weg, als wir Jill auf dem Schoß hatten. Nun ist es Mei Lee, die mein Herz im Sturm erobert…. und es ist ebenso aufregend und beeindruckend wie damals…

…und natürlich zähle ich langsam die Tage, bis ich Mei Lee nicht nur besuchen, sondern auch mitnehmen kann. Aber die längste Zeit des Wartens haben wir ja hinter uns, und die letzten dreieinhalb Wochen werden auch noch vegehem…..

Kommende Woche werde ich am 7.Dez. wieder zu Uwe fahren… doch mit jedem Besuch bei Mei Lee wird die Angst größer, dass mein nächster Besuch durch einen Wintereinbruch schwieriger wird. Klar, dass ich Ende Dezember 3 Kreuze machen werde, falls uns das Wetter wohlgesonnen ist und Mei Lee ohne Zeitverzögerung bei uns einziehen kann..

Die neusten Fotos von MeiLee kann man übrigens wieder auf meiner —> Homepage sehen, und dieses Mal ist sogar ein Video dabei 🙂