Monatsarchive: Januar 2012

Lustiger Stress…

Unser Hunde-Baby Mei Lee bestimmt ja momentan unseren Tagesablauf, jedenfalls in dem Sinne, dass ich nicht spontan oder mal auf die Schnelle etwas erledigen kann, sondern erst aus dem Haus kann, wenn Norbert von der Arbeit zu hause ist. Allein lassen ist derzeit noch nicht möglich, doch wir können auch schon Erfolge verzeichnen, denn sie jammert nicht mehr sofort, sobald ich durch das Sicherheitsgitter die Küche verlasse. Man freut sich ja über jeden kleinen Fortschritt 🙂

 

 

Bekommen wir Besuch, knurrt Mei Lee, aber versteckt sich gleichzeitig unter dem Küchentisch….*grins*

…aber dann bekommen wir auch zu hören, dass sie doch schon ganz schön gewachsen ist…. 🙂 Ich merke dies immer nur daran, dass Mei Lee inzwischen Dinge erreicht, die ihr bisher unzugänglich waren… und hier ein paar Beispiele:

 

Ende Dezember erreichte Mei Lee gerade so die Couch:

 

 

… doch heute ist nicht einmal der Couchtisch vor ihr sicher…

 

 

Herrchen, schau nicht in den Fernseher, sondern  in die Kamera…. 😉

 

…und manchmal habe ich auch eine Sekretärin 

 

 

 

Ein kleiner Erfolg…

Seit heute funktioniert der gefälschte Link zur „Verifizierung“ der MasterCard nicht mehr..

 

Nun ist nur noch dies zu sehen:

 

 

Hatte gestern auch noch eine Mitteilung mit dem Hinweis auf die gefälschte Seite an mastercard.com geschrieben, doch bestimmt war ich nicht die Einzige…. 😉

 

Auf jeden Fall freue ich mich….

 

…aber wachsam und misstrauisch bleibe ich trotzdem… und meine Leser hoffentlich auch…*zwinker*

 

Augen auf vor Betrügern!!!

Heute bekam ich eine Email, die mich dazu aufforderte, meine MasterCard bei Online-Käufen vor Missbrauch zu schützen.

Hier die Mail   (zum Vergrößern anklicken)

Das klingt natürlich im ersten Moment alles sehr vernünftig…

Aber man beachte mal den Link, der einen zur Verifizierung auf die Webseite von mastercard  führen soll…

In dem Link steht zwar die Adresse der offiziellen MasterCard-Webseite

http://www.mastercard.com/DE/sicherheit/mcsts/index.html

 

doch klickt man diesen an, „landet“ man auf folgender Seite

http://karten-server.com/?mc_verification_page_sid_188765527331055942

 

Sind wir doch mal ehrlich, wer achtet bei einem ausgeschriebenen Link schon darauf, ob er auch wirklich zu dieser Seite ankommt?

Aber es kommt noch „besser“. Dem Leser dieser gefälschten Seite wird suggeriert, dass er seine MasterCard sehr schnell verifizieren muss, da sie sonst „zu Ihrem Schutz“ innerhalb von zwei Tagen gesperrt wird. Dann klickte ich mal denn Link zur Verifizierung an (kann man machen, denn dabei passiert noch nichts)

Nun erscheint eine Eingabemaske, die man natürlich nicht ausfüllen sollte…. 😉

…denn neben der Kreditkartennummer soll man die dazugehörige Kontonummer, die Gültigkeit der Kreditkarte, die Prüfnummer, das Geburtsdatum und seine Postleitzahl eingeben. Spätestens bei dieser Eingabemaske sollten aber bei jedem die Alarmglocken angehen, denn nie soll man Kreditkartennummer und Kontonummer zugleich herausgeben!

Ich bin mal ganz ehrlich…*zwinker*

Ich hatte zwar nicht die Absicht, diese Angaben zu machen, denn ich besitze gar keine MasterCard, war aber neugierig, weil ich bei der Email vom ersten Moment an irgendwie ein komisches Gefühl hatte….. Doch erst auf der Seite, wo man meine ganzen persönlichen Daten verlangte, fiel mir erst auf, dass ich in Wirklichkeit gar nicht auf der Webseite von mastercard.com war, und außerdem stand oben nur http:// statt https:// für eine verschlüsselte und sichere Übertragung…

Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute diese Email bekommen haben und aufgrund der Sperrungs-Androhung ihrer MasterCard ganz hektisch ihre Daten eingegeben haben, um damit angeblich ihre Kreditkarte vor Missbrauch zu schützen.

Erstaunlich auch, dass alle anderen Links auf dieser gefälschten Seite zur originalen MasterCard-Homepage führen. Hat mal also vor dem Ausfüllen der Eingabemaske mal einen „Abstecher“ zu anderen Unterseiten gemacht, findet man nicht zur Verifizierung zurück, sondern müsste im Browser so lange auf „zurück“ klicken, bis man wieder auf der Phishing-Seite (so nennt man solche gefälschten Seiten) ankommt.

Es ist schon erschreckend, was sich Betrüger alles so einfallen lassen. Die Harmlosen sind anscheinend noch die, die am Gartentor klingeln und mit „Ausweisen“ (die ich an meinem Computer ebenfalls ausdrucken und dann laminieren könnte)  um Spenden bitten. Doch gegen die Internet-Betrüger sind das anscheinend noch die „kleinen Fische“…

Also Augen auf und immer eine gesunde Portion von Misstrauen bewahren!!!

 

Unser kleiner schwarzer Teufel ;-)

Nach wie vor bestimmt Mei Lee meinen/unseren Tagesablauf, und das wird wohl auch noch einige Zeit so bleiben, aber es macht ja auch Spaß, vor allem, wenn man sieht, dass es auch schon Fortschritte gibt. So macht Mei Lee inzwischen schon „Sitz“ und „Platz“, wofür es natürlich Lob und Belohnung gibt  🙂  Auch mit der Stubenreinheit klappt es schon sehr gut, doch nach turbulentem Spiel oder wenn Herrchen vor der Arbeit nach hause kommt, „entweicht“ vor lauter Freude mal ein Pfützchen… Dennoch sind die Shar Peis für ihre schnelle Stubenreinheit bekannt, denn andere Rassen brauchen bis zu einem halben Jahr…. Wir sind also auf einem guten Weg, zumal Mei Lee die Gassi-Ecke hinten im Garten schon als ihre „Toilette“ erkannt hat. Aber es ist eben wie bei Kindern, die wissen, dass sie ihr Geschäft auf dem Töpfchen machen sollen, es jedoch manchmal vor lauter Aufregung und Ablenkung nicht mehr halten können….*grins*

….und natürlich versuche ich auch, Mei Lee „Benehmen“ beizubringen…

Früher kaufte man sich für die Hundeerziehung wahrscheinlich etliche Bücher (und auch heute gibt es reichlich davon), doch gibt man bei Google nur einen Suchbegriff ein, bekommt man kostenlos unzählige Tipps…

So habe ich im Internet sehr viele Informationen über Hundeerziehung gefunden, gebe dann auch Norbert Tipps, damit wir bei der Erziehung von Mei Lee am gleichen Strang ziehen. Doch bisher habe ich anscheinend eine höhere Erfolgsquote, wenn ich „Mei Lee, NEiN !!!“ sage….*schmunzel*

Übrigens war ich neulich auf einer Webseite, wo es auch eine Tabelle gab, die das Hundealter im Verhältnis zum Menschenalter darstellte. Bisher kannte ich nur das Schema, dass das erste Lebensjahr  eines Hundes 10 Menschenjahren entspricht und jedes weitere Jahr  7 Menschenjahren… doch dieses Schema trifft nicht ganz zu , denn bisher wusste ich nicht, dass kleinere Hunde eine längere Lebenserwartung haben als große…. Die Rasse Shar Pei gehört zu den mittelgroßen Rassen, und das erste Lebensjahr entspricht etwa 15 Menschenjahren.

So haben wir mit Mei Lee also derzeit ein 3 bis 4-jähriges Kind im Haus, und wer selber Kinder großgezogen hat, weiß also, was in diesem Alter los ist… Folgen wird demnach in der nächsten Zeit  das „normale“ Kindesalter, und auch die Pubertät….. 😉

Was man also mit den eigenen Kindern über viele Jahre durchmachte, müssen wir mit Mei Lee in 12 Monaten schaffen… und ob es nun besser ist, dies in vielen Jahren oder nur in 12 Monaten zu absolvieren, muss halt jeder für sicher selber entscheiden….*schmunzel*

Zum Abschluss heute noch zwei Fotos…

Das ist Mei Lee am ersten Tag bei uns – am 28. Dezember 2011….

 

 

…und dieses Foto ist ganz „frisch“…

 

Außenstehende sehen schon nach einer Woche, dass Mei Lee größer geworden ist, doch wir sehen sie ja täglich, also nehmen wir dies kaum wahr. Aber nach dem heutigen „Foto-Termin“ fiel mir das Größenverhältnis zu dem Spielzeug-Seil auf….

 

…und wieder eine Fortsetzung…

Jeder hat das sicher schon einmal erlebt: man beschwert sich schriftlich bei einer Firma (in diesem Fall die Deutsche Bank), doch als Antwort bekommt man einen Standard-Text, der weder auf das eigentliche Problem eingeht und meistens mit dem Hinweis auf den guten Service der Firma endet… Mit solchen Schreiben hätte ich im laufe der Jahre schon mehrere Zimmer tapezieren können…

Darum griff Norbert heute zum Telefon und rief in der Filiale der Deutschen Bank an, doch landete bei der zentralen Hotline der Deutschen Bank in Leipzig…. Aber auch dort bekam er keine Antworten, die das Problem mit dem Konto seiner Mutter klären konnten…

Norbert blieb also letztendlich nichts anderes übrig, als heute während der Arbeit eine Auszeit zu nehmen und  direkt in der zuständigen Filiale der Deutschen Bank vorzusprechen. Dort erfuhr er, dass das Konto seiner Mutter auf „Nachlass“ geschaltet und darum kein Online-Banking mehr möglich ist.  Dies sei so üblich. Die Bank hatte anscheinend durch den Rückruf der zuviel gezahlten Rente reagiert, aber Norbert hatte zeitgleich die Bank vom Ableben seiner Mutter schriftlich informiert und auf seine Vollmacht „über den Tod hinaus“ hingewiesen.

Trotz alledem – Überweisungen sind jetzt nur noch schriftlich per überweisungsträger möglich, und Kontoauszüge kann man nur noch am Drucker in einer Filiale bekommen. Da kann man sich doch nur an den Kopf fassen, aber wenigstens wissen wir nun, was los ist…

…aber verstehen muss man das nicht, oder…..?

Ganz anders ist es mit Mei Lee….  

Jeden Tag surfe ich quer durchs Internet, um mir Ratschläge zur Hundeerziehung zu holen, denn Mei Lee ist ein richtiges Temperaments-Bündel und fordert uns jeden Tag aufs Neue… 😉

Dabei habe ich schon viele gute Tipps gefunden, aber es gibt manchmal auch sehr konträre Auffassungen. Da ist es nicht so leicht, sich für eine Methode zu entscheiden. Aber da gibt es ja auch noch Uwe (der Züchter von Mei Lee), den ich jederzeit anrufen kann… Das ist leider nicht selbstverständlich,  denn für viele Züchter ist der Kontakt mit der Abgabe der Welpen dann auch beendet, leider…. doch genau an diesem Punkt erfährt  man eben, ob man an einen verantwortungsvollen Züchter oder einen Hunde-Vermehrer geraten ist…