Monatsarchive: Februar 2012

Das soll begreifen wer kann… ich kann es nicht…

Kann mich nicht erinnern, dass ich mich hier mal zu politischen Themen geäußert habe, und wenn, dann ist es lange her….. Doch als ich heute die Nachrichten hörte, bekam ich solch einen dicken Hals, dass ich seitdem nur nach Luft ringe…

Unser ehemaliger Bundespräsident Christian Wulff, der aufgrund des immer größer werdenden Drucks wegen Verdacht auf Vorteilsnahme sein Amt vorzeitig niederlegte, hat dennoch ausgesorgt. Er bekommt nämlich ab sofort und bis ans Lebensende den so genannten „Ehrensold“ von jährlich 199.000,- Euro. Dafür muss Herr Wulff aber nichts tun…

…und wenn ich das umrechne, sind das monatlich 16.583,- Euro…

Das ist doch wie ein Schlag ins Gesicht für andere 52-jährige (so alt ist Herr Wulff gerade), die gern arbeiten würden, doch für den Arbeitsmarkt „zu alt“ sind . Solche Leute bekommen selbst nach vielen Jahren im Arbeitsleben keinen „Ehrensold“, sondern nach einem Jahr Arbeitslosigkeit nur noch Hartz-IV, werden also zu Sklaven der ARGE und müssen 1-Euro-Jobs machen….

Ich bin bestimmt kein Mensch, der neidisch ist, doch bei Ungerechtigkeiten könnte ich explodieren. Ich gönne jedem Menschen die Früchte seiner Arbeit, wenn er sie ehrlich verdient hat.

Ich frage mich allerdings, was ein Herr Wulff bisher geleistet hat, um bis ans Lebensende mit solch überdurchschnittlichem  Einkommen „belohnt“ zu werden…

Kann mit gut vorstellen, dass nach den heutigen Nachrichten nicht nur ich nach Luft schnappe…

….und auch bei Google überschlagen sich derzeit fast die Suchergebnisse, wenn man den Namen unseres ehemaligen Bundespräsidenten eingibt…

 

Ja, es gibt mich noch…. ;-)

….und ich war in den letzten Tagen nicht schreibfaul, sondern es fehlte einfach die Zeit für das Tagebuch….

Obwohl ich kein Profi bin und mir alles nur selber angeeignet habe, gestalte ich ja nicht nur meine eigenen Webseiten, sondern habe auch schon für Freunde oder Bekannte Webseiten erstellt… und zwei Firmen-Webseiten von meinen Freunden in Fulda betreue und aktualisiere ich regelmäßig, sobald es nötig ist.. Diese beiden Webseiten habe ich in den letzten 10 Tagen mit einem neuen Outfit versehen, und so blieb keine Zeit für andere Dinge, denn ich musste jede Minute nutzen, in der Mei Lee nicht meine Aufmerksamkeit forderte…

…und dann war ja auch noch das „bisschen Haushalt“… 😉

Froh bin ich auch darüber, dass ich es letzte Woche endlich geschafft habe, das Grundstück  so „abzudichten“ dass Mei Lee nicht stiften gehen  kann. Da auf  einem Teil der Grundstücksgrenze nur Büsche stehen, habe ich die Lücken teils mit Rankgittern, teils mit 50 cm hohem Maschendraht undurchgänglich gemacht… und nun kann sie sich im Garten frei bewegen…

 

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Mein größtes Problem war allerdings das Gartentor… Jill war ja schon ausgewachsen, als ich zu Norbert zog, darum hatten wir dieses Problem vorher nicht, doch Mei Lee versuchte schon mehrmals unter der Tür durchzukriechen… 

…und auf diesem alten Foto mit meinem Schneckchen kann man sehen, wie groß die Lücke unten ist…

Schon lange grübelte ich, was man da machen kann, ohne dass man über etwas stolpert oder die Gartentür nur noch umständlich auf und zumachen kann….

…und vor 5 Tagen habe ich wohl die Lösung gefunden….

Im Keller fand ich das nötige Material, und nach 4 Stunden sägen, bohren und schrauben sah unser Gartentor dann so aus:

 

von außen

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von innen

Man hätte natürlich auch eine Firma beauftragen können… 😉

Aber meine Variante ist doch viel preiswerter, und wem es nicht gefällt, der soll an unserer Gartentür einfach vorbei gehen… Ich wollte ja damit auch keinen Designer-Preis gewinnen….*grins*

Außerdem ist es ohnehin nur für eine begrenzte Zeit, denn wenn Mei Lee ausgewachsen ist, kann ich diese Heimwerker-Konstruktion sicher wieder entfernen….

….und noch etwas:

Als Mei Lee am 17. Januar in der Potsdamer Tierklinik die erste Nachfolgeimpfung bekam, wog sie 7,2 kg.

Bei der nächsten Impfung am 15. Februar waren es bereits 10 kg…

…und heute stellte ich mich wieder einmal mit und ohne Mei Lee auf der Waage….

Die zwei Anzeigen lagen genau 11,4 kg auseinander 🙂

Unser Hundchen wächst und gedeiht  also, und bei dem Gewicht bin ich auch froh, dass sie mittlerweile nicht nur Treppen hoch, sondern auch abwärts laufen darf…

 

Was ist das ???

Kann mir gut vorstellen, dass nicht jeder sofort erkennt, was das ist, und wenn ich die Lösung nicht kennen würde, würde ich wahrscheinlich zuerst an ein verdorbenes Lebensmittel denken, an Maden oder andere eklige Dinge… 😉

Doch bevor ich die Lösung preisgebe, erzähle ich mal, was vor diesem Foto heute geschah…

Wir saßen mit Norbert beim Abendbrot….

Plötzlich bellte Mei Lee… Es war dieses Bellen, das sie von sich gibt, wenn ihr etwas begegnet, was sie noch nicht kennt, z.B. ein unbekannter oder großer Gegenstand oder ein unbekanntes Geräusch. In der Küche ist mittlerweile alles außer Reichweite, woran sie nicht kommen darf. Selbst Kartoffel- und Zwiebelschüssel stehen nicht mehr unter der Küchenbank…

Aber als Mei Lee bellte, schaute ich unter den Tisch und die Küchenbank….

Unter der Bank ist unten eine Steckdose, von der ein Verteiler abgeht und zur Stromversorgung des Fernsehers dient, der darüber an der Wand hängt. Mei Lee hatte das Kabel angeknabbert… 🙁  Nun lang sie davor, bellte, und ich sah an der angeknabberten Stelle Funken… Mir blieb fast das Herz stehen…

Panik pur….

….Fernseher ausgeschaltet und alle Stecker gezogen…

Norbert hielt Mei Lee fest, doch damit hatte er scheinbar die schwierigste Aufgabe…. 😉

Ich habe alles mit einem neuem Verteiler wieder angeschlossen, und so verlegt, dass die Kabel nicht mehr nach unten durchhängen und für Mei Lee unzugänglich sind.

Der Schreck war unendlich groß, und ich bin nur froh, welches Glück wir dennoch hatten, dass nicht mehr passiert ist….

…und hier nun die Auflösung vom Bilderrätsel…..

 

Etwas zum Schmunzeln…

 

Das ist unsere Regentonne…

Sie steht unter dem Balkon auf der Küchenterrasse und fängt das Wasser vom Abfluss des Balkons auf. Da es im Herbst sehr viel regnete und wir darum kaum Blumen und Sträucher gießen mussten, ist sie randvoll (400 Liter)

Im Gegensatz zu unseren früheren Regentonnen aus Kunststoff, die kaum einen Winter überlebt haben und bei Frost zerborsten sind, ist diese Tonne „winterhart“, das heißt, dass man sie im Herbst nicht leeren muss.

In der Schule lernte ich mal, dass im Vergleich zu anderen Stoffen Wasser bei Kälte anormal reagiert, denn es „schrumpft“ nicht, sondern vergrößert sein Volumen….

…und das folgende Foto ist wohl Beweis genug….

 

 

Kaum jemand…

…hat ja damit gerechnet, dass wir wirklich noch einen richtig harten Winter bekommen, doch seit geraumer Zeit hat er uns voll im Griff…*stöhn* Da freut man sich mittlerweile schon, wenn es mal einen Tag 10 Grad „wärmer“ ist und die Minustemperaturen nicht zweistellig sind… Aber ich suche mir ohnehin immer etwas, wodurch ich positiv denken kann. Dieses Jahr ist es der wenige Schnee, der bisher in Berlin gefallen ist, und ich hoffe inständig, dass es so bleibt. Mit Grausen denke ich daran zurück, wie oft und wie viel Schnee ich vorigen Winter mit dem Schneeschieber beiseite schieben musste (siehe —> Fotogalerie), nicht nur, um das Grundstück zugänglich zu machen und mit dem Auto fahren zu können, sondern auch auf dem Grundstück musste der Weg zum Hauseingang, die vordere und hintere Terrasse und ein Weg durch den Garten für Jill zur Gassi-Ecke freigeschaufelt werden …

….und inzwischen hat Mei Lee diese Gassi-Ecke auch schon als ihr „Örtchen“ akzeptiert 🙂 Anfangs habe ich sie dorthin getragen, ihr Geschäft machen lassen, sie gelobt und zurück getragen. Dann lies ich sie irgendwann an der Leine dorthin laufen, und sie macht immer brav hinten ihr Geschäft. Einmal machte ich den Versuch und schickte sie ohne Leine in die Gassi-Ecke. Das klappte auch, sie flitzte zielgerichtet nach hinten, machte ihr Geschäft, doch auf dem Rückweg zum Haus drückte halt die Blase nicht mehr und somit siegte die Neugier… Mei Lee verschwand auf dem Nachbargrundstück… Dazu muss ich erklären, dass wir im hinteren Garten zum Nachbarn keinen Zaun haben, sondern auf der Grundstücksgrenze lediglich eine Reihe von Büschen und Gehölzen stehen. Im Sommer ist da alles dicht, doch im Winter findet ein kleiner Hund natürlich durch das fehlende Laub schnell eine Lücke 😉

Als Mei Lee auf das Nachbargrundstück gelaufen war, ergriff mich voll die Panik, denn wäre sie nach vorn zum Gartentor gegangen, hätte sie auf die Straße laufen können (weil dort die Gartentür meistens offen steht) Doch trotz meiner panischen Angst blieb ich ruhig, denn mit Hektik hätte ich unseren kleinen Kobold sicher noch animiert und wohl kaum zu greifen bekommen. So lockte ich sie mit ruhiger Stimme, was auch klappte, und als ich endlich den Karabiner  der Hundeleine wieder am Halsband einklinken konnte, war ich mehr als nur erleichtert. Aber seitdem gehen wir eben vorerst nicht mehr ohne Leine in die Gassie-Ecke…

…und allein lassen geht auch noch nicht. So erledige ich also Einkäufe und andere Wege nach wie vor erst, wenn Norbert von der Arbeit zurück ist. Doch als wir vom Bestattungsinstitut den Termin für  die Beisetzung von Norberts Mutter bekamen, grübelte ich… Natürlich wollte auch ich ihr die letzte Ehre erweisen und musste für Mei Lee eine Lösung finden.

Als ich Mei Lee Ende Dezember bei unserer Hausnachbarin als unseren neuen Mitbewohner vorstellte, meinte sie, dass sie sehr gern mal ein Stündchen mit Mei Lee kuscheln würde, falls ich etwas zu erledigen habe. Sie hat selber einen Hund, und dieser war früher auch mal hier im Header (Kopfbereich der Webseite) zu sehen:

Dieses Foto entstand im April 2009, und mittlerweile ist aus diesem Wollknäuel ein richtig Großer geworden 🙂

Als wir den Termin für die Beisetzung bekamen, fragte ich darum bei unserer Nachbarin nach, ob sie Mei Lee an dem Tag nehmen würde, und ohne Zögern sagte sie sofort zu. Ich war erleichtert…

Am Abend vorher kam sie auf eine Stunde zu uns. Mei Lee verkroch sich anfangs unter dem Küchentisch und knurrte den fremden Gast an, aber natürlich aus sicherer Entfernung 😉

Doch unsere Nachbarin bedrängte Mei Lee auch nicht, sondern weckte lediglich ihre Neugier…  Das zeigte mir, dass sie Erfahrung mit Hunden hat, und irgendwann holte sich Mei Lee ein Leckerli aus ihrer Hand, fasste ein wenig Vertrauen und schnüffelte an ihr….

…und am nächsten Tag brachte ich Mei Lee dann nach nebenan…. Der Hund der Nachbarin war erfreut und ganz aufgeregt, doch Mei Lee bellte und knurrte ihn anfangs an, versteckte sich aber gleichzeitig unter den Stühlen, denn unter diese kam der große Wuschel nicht …*grins*

Unsere Nachbarin meinte, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, es wird schon alles gut gehen, und sie hatte Recht…

Vier Stunden später waren wir zurück. Wir erfuhren, dass es keinerlei Probleme gab und Mei Lee auch dort schon ihre „5 Minuten“ hatte, in denen sie wie eine Rakete zwischen Küche und Büro hin und her flitzte 🙂

…und dann meinte unsere Nachbarin noch, dass wir mit Mei Lee noch viel Spass haben werden, da sie  es faustdick hinter den Ohren hat…. 😉

Oh ja, dem kann ich nicht widersprechen….

…denn ich merke bereits jeden Tag, wie unterschiedlich auch Tiere in ihrem Charakter sein können. Hund ist nicht gleich Hund, auch wenn es die gleiche Rasse ist. Zwischen Jill und Mei Lee liegen Welten 😉  Zwar kann ich mich heute nicht mehr an alle Details aus Jill’s Welpen-Zeit erinnern, doch sie war um einiges „pflegeleichter“…

Jill schaute ja immer etwas schüchtern, und das nicht nur als Welpe….. Doch schaut mich Mei Lee an, sieht mich ein Kobold an, der schon den nächsten Unsinn „plant“ 🙂

Nun haben ja Jill und Mei Lee aus vollkommen verschiedene Eltern, doch Züchter Uwe hatte mich ja fast schon „vorgewarnt“, dass die Welpen aus dieser Verpaarung alle sehr temperamentvoll sind 😉

So musste ich auch sehr lachen, als Uwe von seinem Bruder erzählte, der ihn entnervt anrief und sagte, dass er den Hund zurück gibt, denn seine Hündin hatte an nur einem Tag die Antennenkabel von allen drei Fernsehern durchgeknabbert und somit den Fernsehempfang lahm gelegt 😉

Der Hund von Uwes Bruder war auch verstorben, und so nahm er aus dem letzten Wurf der gleichen Verpaarung wieder einen Welpen, also eine Schwester von Mei Lee… und scheinbar genauso einen Kobold…..

Übrigens waren wir heute wieder mal auf der Waage… Um das Gewicht von Mei Lee festzustellen, nehme ich sie jedes Mal auf den Arm und stelle mich dann auf die Waage. Danach wiege ich mich allein und kann an der Differenz sehen, was sie wiegt.

Beim Impftermin Mitte Januar wog Mei Lee schon 7 kg, doch heute sind es bereits 10,1 kg. Da bin ich froh, dass mir Uwe  vor einer Woche sagte, dass Mei Lee nun langsam schon Treppen hochlaufen darf. So fing ich an, sie eine Etage zu tragen und die zweite laufen zu lassen, und mittlerweile läuft sie auch schon die zwei Etagen hoch in unser Zimmer, wo wir uns abends aufhalten. Treppen abwärts trage ich sie noch, da das abwärts laufen wesentlich schädlicher für Knochen und Gelenke ist, aber abwärts ist ja auch viel leichter 🙂

Am kommenden Mittwoch (15.02.) steht der nächste Impftermin an. Zu diesem fahre ich – wie auch im Januar – in die Tierklinik Potsdam. Ein wenig Wehmut begleitet mich dabei immer, denn dort mussten wir uns von Jill verabschieden, aber dort hat man auch erst erkannt, was Jill wirklich fehlte. Insofern fühlen wir uns in der Tierklinik Potsdam sehr gut aufgehoben