Monatsarchive: August 2012

Gedanken…

 

Jeder kennt das: im Kopf schwirren tausend Gedanken, doch wird man gefragt, woran man gerade denkt, antwortet man: „an nichts…“

Genauso geht es mir seit einiger Zeit, wenn ich hier wieder mal schreiben möchte…. doch nun raffe ich mich wieder mal auf…

Norbert hat zurzeit Urlaub, und wir haben zwei Wochen Olympiade hinter uns.

Der Fernseher lief also  in den letzten 14 Tagen von morgens 10 Uhr bis nachts um eins, denn Norbert hat sich natürlich nichts entgehen lassen…*schmunzel*  Spannend war es ja, aber auch sehr enttäuschend, vor allem, wenn man an unsere Schwimmer denkt. So haben wir es seit der Olympiade im Jahre 1932 zum ersten Mal wieder „geschafft“, keine Schwimm-Medaille mit nach hause zu nehmen. Unsere Favoriten Britta Steffens und Paul Biedermann konnten nicht mehr mit der Weltspitze mithalten, und in den Interviews gestand Britta Steffens bereits ein, dass sie „vielleicht nicht mehr zur Weltspitze“ gehört.

Aber es gab ja auch Grund zur Freude, doch ich möchte hier nicht die gesamte Olympiade kommentieren….. Allerdings habe ich – genauso wie vor 4 Jahren in Peking – einen Menschen nochmals ins mein Herz geschlossen. Es ist Matthias Steiner. Es gibt wohl kaum jemanden, der sich nicht daran erinnern kann, wie er als Olympiasieger in Peking 2008 auf dem Siegerpodest das Foto seiner Frau , die bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, in der Hand hielt. Ihr widmete er damals seinen Sieg. Inzwischen hat er nochmals sein privates Glück gefunden, ist wieder verheiratet und Papa eines kleinen Sohnes. Doch die Olympiade in London endete für ihn mit Glück im Unglück. Mir stockte der Atem, als die Hantel auf ihn fiel, und das ging sicher nicht nur mir so. Doch umso erleichterter war ich, als er am nächsten Tag im Olympiastudio zum Interview war und erzählte, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Es war Erleichterung pur… 🙂

…und was gibt es bei uns Neues?  Am letzten Sonnabend haben wir mit Norberts Tochter und ihren Freunden in ihren 30. Geburtstag hinein gefeiert. Da wir Mei Lee nicht so lange allein lassen konnten, nahmen wir sie mit. Für unser Hundchen war es total aufregend unter so vielen fremden Leuten, doch letztendlich hat sich Mei Lee relativ gut benommen.. Allerdings durfte ihr niemand zu nahe kommen, denn dann bellte oder knurrte sie. Es ist also noch einige Erziehungsarbeit angesagt…. und diese praktizieren wir derzeit…

Ja, und auch um Garten ist immer etwas zu tun….

….und als wir neulich abends schon oben im 2. OG waren und am Fenster eine Zigarette rauchten, trauten wir unseren Augen kaum…

……denn auf dem Dach eines Nachbargrundstücks sahen wir einen Waschbären…..

Natürlich habe ich mich daraufhin gleich im Internet über diese Tierchen informiert: —-> hier 

 

Bis bald….