Auto

Je größer die Scheine, desto größer das Problem….

 

Einige Stammleser können sich vielleicht erinnern: nach über 7 Jahren mit meinem Auto „Felix“ gab ich dieses an Norbert, und voriges Jahr im Mai flog ich nach Stuttgart, wo ich meinen neuen Gebrauchten abholte, dem ich den Namen „Joschi“ gab 🙂

 

Dies ist nun eineinhalb Jahre her… doch seit etlichen Monaten hatte der mittlerweile 15 Jahre alte „Felix“ massive Elektrik-Probleme. Selbst Auto-Werkstätten konnten die Ursache nicht dauerhaft beheben 🙁 Oft musste das Auto mit dem Notschlüssel auf- und zugeschlossen werden, da es auf den Funkschlüssel nicht mehr reagierte, und die elektrischen Fensterheber reagierten ebenso wenig wie die elektrische Verstellung der Außenspiegel. Nach einem weiteren Werkstatttermin vor einigen Wochen schien wieder alles zu funktionieren, doch vor 14 Tagen ging plötzlich gar nichts mehr.

Norbert hatte die Nase voll, denn das Auto war mittlerweile zur Nervenmühle und Sparbüchse geworden, und damit sollte Schluss sein. „Felix“ wurde verkauft. Nun fährt Norbert das knappe Jahr bis zu seiner Pensionierung nicht mehr mit dem Auto zur S-Bahn, sondern nimmt den Bus, manchmal hole ich ihn auch von der S-Bahn ab 😉

 

Die ersten Tage war es schon komisch, als „Felix“ nicht mehr vor dem Gartentor stand, denn obwohl ich mit meinem „Joschi“ richtig glücklich bin, habe ich nicht vergessen, wie viel Freude ich zuvor auch mit „Felix“ hatte, denn  mit seinen 136 PS und zuletzt nur 145.000 km war es immer noch eine Freude, ihn zu fahren.

 

Aber als wir trotz der Elektrik-Mängel einen Käufer gefunden hatten, ahnten wir nicht, dass damit ein neues Problem auf uns zukam, denn bei der Übergabe bekamen wir u.a. zwei 500-Euro-Scheine… Kein Laden nimmt uns diese Scheine ab, und selbst an unserer Tankstelle steht ein Aushang, auf dem zu lesen ist:

Wir bitten um Verständnis, dass wir keine 200;-Euro-Scheine annehmen

 

Also nehmen sie dann wohl erst recht keine 500-ter an 🙁 Bei Lidl, Aldi & Co. wird man ja schon misstrauisch angeguckt, wenn man mit einem 100-ter bezahlt, also gar nicht erst versucht…. und in einem Zeitungsladen würde das Bezahlen mit einem 500-Euro-Schein sicher mit einem Hausverbot enden smilie143

 

Nun bin ich heute zuversichtlich zu einer Sparkassenfiliale gefahren, um diese beiden  Scheine „klein zu machen“, doch ohne Erfolg. Eine Kundenberaterin sagte mir, dass ich das Geld gern am Automaten einzahlen und dann mit EC-Karte abheben kann, aber das geht eben nur, wenn man auch ein Konto bei der Sparkasse hat. Das haben wir aber nicht. Mein nächster Versuch war dann bei der Postbank, doch auch dort machte  man mir den gleichen Vorschlag wie bei der Sparkasse. Aber wir haben beide weder ein Konto bei der Sparkasse, noch bei der Postbank, sondern bei einer Direktbank, die nur online zu erreichen ist….

Ich verstehe ja, dass viele Läden und Händler Angst vor gefälschten Scheinen haben, aber warum gibt es dann diese Scheine überhaupt noch, wenn sie ohnehin in keinem Laden angenommen werden??? Nicht nur ich war nach meinem Besuch bei der Sparkasse und Postbank stinksauer. Als ich dies Norbert mittags am Telefon mitteilte, sagte er:

Da kannst du zwei 500-Euro-Scheine in der Hand haben, doch verhungerst trotzdem…

…und nach diesem Ausspruch stellte ich mir vor:

Hätte ich einem Obdachlosen einen dieser  beiden 500-Euro-Scheine in seine Sammelschale gelegt, wäre er wahrscheinlich sogar noch enttäuschter gewesen als wir.

 

Inzwischen haben wir aber eine Lösung gefunden, denn wir kennen jemanden mit einem Konto bei der Sparkasse. Diese Person wird die beiden 500-Euro-Scheine in der Filiale am Automaten auf das eigene Konto einzahlen und uns dann per Überweisung zurück überweisen. Fortschritt gut und schön, aber geht es vielleicht auch etwas  weniger umständlich????

 

Das sind Situationen, in denen man sich fragt, wie modern Fortschritt wirklich ist….. Ging da manches früher vielleicht doch einfacher und weniger umständlich?

 

kopfschüttelnde Grüsse

 

 

Seit zwei Tagen…

 

habe ich mich aufgerafft, mal unseren „Ab-stell-Keller“ zu entrümpeln…lol

 

Als ich bis Mai 2005 in einem 6-geschossigen Mietshaus mit 20 Mietparteien wohnte, hatte ich einen Keller von knapp 2 qm hatte und in der Wohnung eine noch kleinere Kammer, in der sich Handwerkszeug befand  und gerade so der Staubsauger Platz hatte. Doch hier im Einfamilienhaus von Norbert, welches seit nunmehr gut 8 Jahren mein Wohnsitz ist, ist der Keller ca. 16 qm groß….

…und alles, was einem im Weg ist , noch nicht gleich entsorgt wird oder man vielleicht  doch noch einmal gebrauchen könnte, landet eben „erst einmal“ in diesem Keller 😉 So ist mittlerweile ein Zustand eingetreten, dass man in diesem Raum kaum noch treten kann. Das hat mich schon lange genervt….

 

Also habe ich mich gestern spontan aufgerafft und mit der Sichtung begonnen, was man nicht mehr braucht. In dem Keller stehen eine alte Schrankwand und IKEA-Regale, und nach der ersten Aktion war der Kofferraum meines Autos voll mit Elektroschrott, den ich nachmittags bei einem Recyclinghof  der Berliner Stadtreinigung ablud. Heute ging es weiter, und nochmals war mein Kofferraum vollgestellt. Dieses Mal waren es alle möglichen Farbdosen, und lächeln musste ich, als auf einigen noch der Preis in DM stand 😉

 

Als Norbert heute von der Arbeit kam, habe ich ihm mehrere Kisten gezeigt, mit dessen Inhalt ich nichts anfangen konnte, denn ich wollte auch nichts entsorgen, was eventuell noch gebraucht wird. Doch auch davon landete fast alles im Müll, da man in der weiteren Aufbewahrung keinen Nutzen mehr erkennen konnte. Morgen will ich mich den Maler-Untensilien (Rollen, Pinsel etc.) „widmen“, denn auch davon wird vieles nicht mehr verwendbar sein…

 

…und so wird es sicher noch einige Zeit brauchen, bis ich den Keller vollständig entrümpelt und auch Platz geschaffen habe. Nur leider kann ich dies kaum planen, da bei mir kräftemäßig kein Tag wie der andere ist. Aber allein schon die Aussicht auf ein positives Ergebnis – egal wie lange es dauert – stimmt mich optimistisch…

 

Hört man also die nächsten Tage nicht von mir, hat die Kellerassel zu tun  smilie143

 

Ganz „nebenbei“ noch eine Neuigkeit: Seit einigen Tagen haben wir nur noch ein Auto. Mein ehemaliges Auto „Felix“, das ja seit Mai vorigen Jahres nun Norbert fuhr, ist verkauft, leider aber auch Gott sei Dank…

 

Bei Felix gab es in der letzten Zeit massive Probleme mit der Elektrik/Eöektronik. Mehrere Werkstatt-Termine brachten nichts oder hielten nur wenige Tage vor, und so entschied Norbert, das Auto nicht länger zur Sparbüchse zu machen. Es tat schon irgendwie weh, aber war dennoch die richtige Entscheidung. Nun muss Norbert zwar morgens zum Bus laufen und  kann nicht mehr vom Auto in die S-Bahn steigen, aber wir denken positiv, denn spätestens im Winter wird er sich freuen, wenn er bei Minusgraden nicht erst Scheiben kratzen oder Schnee vom Auto abfegen muss. Außerdem sieht Norbert der Pensionierung entgegen (ein knappes Jahr), und spätestens dann hätten wir ohnehin nur noch ein Auto gebraucht…

 

Lustig dagegen fand ich heute eine Begegnung mit einer Nachbarin, die ich beim Einkaufen traf… Da wurde ich gefragt, wo denn mein Mann ist, weil sein Auto schon über eine Woche nicht mehr vor dem Grundstück steht 😉

 

Ja, so ist das in einer Einfamilienhaus-Gegend, wo man weiß, welches Auto vor welchem Grundstück steht, einem natürlich sofort fremde Autos auffallen, aber eben auch, wenn eines plötzlich nicht mehr da ist smilie310

 

 

 

Viele Tagebuch-Besucher und großes Reisefieber…

 

Derzeit gibt es in meinem Tagebuch überdurchschnittlich viele Besucher. Sonst waren es täglich mal  so 10, 20 oder auch mal 30, doch dann wurden es 50 und mehr.. Als die Besucherzahlen dann einen Tag plötzlich sogar  höher waren  als auf der Gedenkseite meiner Tochter (die täglich zwischen 80 und 120 mal besucht wird), erschrak ich regelrecht und schaute ich mir die Besucherstatistik mal genauer an… Dort sah ich dann, dass  die meisten Besucher durch die Suche über Google den Beitrag über die 1-Cent-Auktionen lesen. Viele haben daraufhin die Finger davon gelassen und bedankten sich auch per Kommentar bei mir…*freu* Das ist nun wieder mal ein sehr positiver Aspekt des Internets, dass man anderen Menschen seine Erfahrungen mitteilen und somit vor schlechten Erfahrungen bewahren kann 🙂

 

Ja, und wie in der Überschrift schon erwähnt, hat mich auch wieder mal das Reisefieber gepackt. Wer nicht nur zufällig hier gelandet ist, sondern schon länger (oder regelmäßig) liest, weiß ja, dass ich auch eine Webseite mit einem ganz kleinen Forum habe. Dieses gibt es seit 2007. Anfangs ging es dort zeitweise noch relativ chaotisch zu, denn niemand wusste ja, wer sich wirklich hinter einem Nickname verbarg. Aber genau diese Anonymität hat mir nie gefallen und war auch nie eine Grundlage für Vertraulichkeit und Ehrlichkeit. So habe ich die Forumsregeln geändert, und geblieben ist im Laufe der Jahre ein „harter Kern“ von genau 4 Usern…. Wir haben im Forum zwar immer noch alle einen Nickname, doch jeder kennt den richtigen Namen, den Wohnort und auch die Telefonnummer der anderen. Im Mai 2008 fand unser erstes Forumstreffen statt. Damals trafen wir uns in Nürnberg, das Jahr darauf in Berlin, dann folgten Fulda und Ingolstadt…Voriges Jahr war wegen Krankheit und Kur nur ein Mini-Treffen zu zweit in Berlin…

 

Dieses Jahr treffen wir uns nun in Stuttgart bei Maria, die bei unserem ersten Treffen 2008 zwar noch gar nicht im Forum angemeldet war, doch bereits kurze  Zeit später zu den Stamm-Usern zählte. Sie war es auch, die mich voriges Jahr im Mai vom Stuttgarter Flughafen abholte, als ich meinen „Joschi“ abholte… siehe hier

 

Lange habe ich überlegt, wie ich die 640 km nach Stuttgart reise… ob mit meinem Joschi, der Deutschen Bahn oder mit dem Flieger…. Da wir dieses Treffen schon sehr lange planten, konnte ich ein richtiges Schnäppchen machen, denn bucht man einen Flug rechtzeitig, kann man eine Menge Geld sparen. So habe ich bereits vor über 2 Monaten Hin- und Rückflug nach Stuttgart gebucht, und  das für nur 103 Euro!!!  Mit Joschi hätte ich bei den derzeitigen Benzinpreisen für 103 Euro nicht einmal die Hintour geschafft….

Heute schaute ich noch einmal auf die Hp der Fluggesellschaft, bei der ich gebucht habe…. doch hätte ich erst heute gebucht, müsste ich für Hin- und Rückflug 448,- Euro bezahlen….. 🙁

 

So, liebe Leute, Norbert hat gerade Urlaub,  Hundchen Mei Lee ist also bestens versorgt, und ich ich freue mich auf das Wochenende in Stuttgart…. 🙂

 

 

Ist heute wirklich Frühlingsanfang….???

 

9 Tage sind seit meinem letzten Eintrag vergangen, doch der Winter lässt nicht losboah

 

 

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Mei Lee sieht’s locker… lol

 

 

 

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Blick in unseren Garten

 

 

 

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Blick aus dem Fenster heute um 22:15 Uhr – es schneit wieder…

 

 

 

Wann wird’s endlich Frühling???

 

Im Winter freue ich mich immer über jeden Monat, den ich „abhaken“ kann. Erst den November, dann den Dezember… Da bin ich dann schon froh, dass bereits „Halbzeit“ ist….

 

Nun hatten wir vor knapp zwei Wochen bereits den Februar hinter uns, und als vor einigen Tagen nach langer Zeit fast den ganzen Tag die Sonne schien, habe sicherlich nicht nur ich aufgeatmet. Ich war überzeugt, dass der Winter endlich vorbei ist…. doch weit gefehlt…

 

Samstag Mittag fing es wieder an zu schneien… und es schneite ununterbrochen auch noch den ganzen Sonntag…

Heute Morgen sah es bei uns so aus:

 

 

 

….und auf unserer Müll- und Papiertonne kann man die Schneehöhe sehen:

 

 

So habe ich mich heute Vormittag zuerst  zum Schnee schieben aufgerafft…..

 

Erst vor wenigen Tagen hatte ich den Schneeschieber hinten im Garten am Schuppen abgestellt, denn ich war mir sicher, dass er nicht mehr gebraucht wird  😉

 

Den Weg zwischen Haus und Gartentür bekam ich noch relativ schnell schneefrei, doch dann war mein Auto dran…

„Joschi“ musste vom Schnee befreit werden, denn ich musste einkaufen…

Kraftfahrer wissen sicher wie langwierig und anstrengend es ist, mit einem Handfeger ein Auto von einer 10 cm hohen Schneehaube zu befreien. Nun gehöre ich allerdings auch nicht zu den Leuten, die nur an der Windschutzscheibe eine Sichtluke schaffen, sondern fege mein Auto grundsätzlich vollständig vom Schnee ab. Doch nachdem ich das heute gemacht hatte, war mein „Joschi“ lange noch nicht startklar….

…..denn unter dem Schnee war auf allen Scheiben dickes Eis 🙁

 

…und das sah so aus:

 

 

Doch nun musste ich erst einmal pausieren. Zwar fühlte ich meine Hände in den dicken Handschuhen noch, doch meine Füße waren in den Gummistiefeln mittlerweile so kalt, dass ich das Gefühl hatte, als stehe ich barfuß im Schnee  🙁

 

Nachdem ich mich wieder etwas aufgewärmt hatte, wollte ich das Eis auf den Scheiben mit dem Waschanlagenzusatz entfernen, den ich mit einer Sprühflasche pur auf die Scheiben sprühte. Es taute zwar an, aber das Eis war einfach zu dick….

 

…und so machte ich, was man eigentlich nicht machen darf: ich startete den Motor, lies ihn einige Minuten laufen, wobei ich das Gebläse auf höchste Stufe stellte…. und endlich bekam ich die Scheiben eisfrei…

 

Bei meinem alten Auto habe ich immer gelächelt, wenn es frostig war, denn „Felix“ hat ja eine Standheizung, doch nun überlege ich natürlich, ob ich auch bei Joschi vor dem nächsten Winter eine einbauen lassesmilie311

 

Oh man, ich brauche keinen Winter… boah