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Abenteuer Autokauf…
Im stattlichen Alter von 23 Jahren hatte das Auto von Norberts Tochter Momo und ihrem Mann endgültig seinen Dienst versagt, und so führte der letzte Weg des Ford Sierra nur noch in die Schrottpresse…
Norbert wollte sein Auto eigentlich auch schon vor einiger Zeit abschaffen, weil auf seiner Fahrstrecke zur S-Bahn Baumaßnahmen geplant sind und er dann nur noch im Stau stehen würde… doch die scheinen verschoben zu sein, also hat Norbert sein Auto noch…
Nun fragte Momo mal vorsichtig an, wann Papa denn sein Auto abschafft…*grins*
Natürlich wollte Norbert gern helfen, doch erbat sich auch Bedenkzeit. Auch ich machte mir so meine Gedanken, denn seit einiger Zeit spare ich bereits auf einen neueren Gebrauchten, denn nach über 7 Jahren in meinem Besitz ist mein Auto auch schon 14 Jahre…
Norbert und ich, wir überlegten und beschlossen dann das Nachrückprinzip: Norberts alter Opel-Astra (Baujahr 1995) geht an seine Tochter und ihren Mann, Norbert nimmt meinen alten Mercedes, und ich kümmere mich um eine neueren Gebrauchten…
Damit ging das Abenteuer aber erst richtig los. Ich suchte im Internet nach Gebrauchtwagen und freundete mich mit der Mercedes B-Klasse an.
Ein Angebot bei einem privaten Autohändler hatte es mir besonders angetan.
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Sehr verlockend, also kontaktierte ich den Händler.
Dann habe ich mir das Auto angesehen und war so hin und weg, dass es mir schon wieder unheimlich war. Der Händler versicherte mir, dass bei diesem Wagen nach einem kleinen Schaden lediglich die Stoßstange erneuert und die Motorhaube neu lackiert wurde und bei diesem “Mini-Schaden” keine tragenden Teile Schaden genommen haben. Auch zeigte er mir bereitwillig den Kfz-Brief, der wirklich nur einen Vorbesitzer auswies, doch die Rechnung von der Reparatur konnte er mir leider nicht vorlegen…
Der Händler war supernett, eben wie alle, die etwas verkaufen wollen, und er hatte auf alle Fragen eine Antwort. Im Laufe des Gesprächs bekam er aber auch mit wie misstrauisch ich bin. Klar, er wäre ja auch nicht der erste gewesen, der versucht hätte, mich über den Tisch zu ziehen. Dann meinte er, dass er doch nichts davon hätte, wenn er mir etwas falsches erzählen würde, denn er möchte zufriedene Kunden, die ihn auch weiterempfehlen. Ich erbat mir trotzdem ein bis zwei Tage Bedenkzeit. bevor ich mich entscheide…. aber hatte mir gleichzeitig auch den Namen und die Adresse der im Kfz-Brief eingetragenen Vorbesitzerin gemerkt…
…und als ich diese am nächsten Tag sogar im örtlichen Telefonbuch fand, rief ich sie einfach an… Frau K. war sehr nett und gab mir bereitwillig Auskunft. Sie hatte tatsächlich einen Auffahrunfall, doch der dabei entstandene Schaden deckte sich nicht mit den Angaben des Autohändlers. Frau K. erzählte mir, dass sich nach dem Unfall nicht einmal mehr die Fahrertür öffnen lies und das Auto bei der Begutachtung durch die Versicherung als Totalschaden eingestuft wurde![]()
Ich bin fast vom Glauben abgefallen und war so wütend, dass ich dem Autohändler am liebsten die Meinung gesagt hätte, doch was hätte es mir gebracht? Außerdem denke ich, dass ich es nicht nötig habe, jemandem klar zumachen, dass ich weder blond noch blöd bin
Solche Leute straft man am besten durch Nichtachtung, also habe ich mich nicht mehr gemeldet.
Obwohl ich eigentlich nicht zu den Leuten gehöre, die alle über einen Kamm scheren, doch leider liegt die Quote meiner negativen Erfahrungen mit privaten Autohändlern bei 100%:
+++++ Das erste Mal: 1996 kaufte ich einen gebrauchten 190-er Mercedes mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe, doch als ich den 5. Gang vermisste, bekam ich zur Antwort: “Na ja, vier Vorwärtsgänge und ein Rückwärtsgang” ![]()
+++++ Das zweite Mal: Im Sommer 2002 gaben wir mit Jana den 190-er in Zahlung, um wegen der Hunde einen gebrauchten Kombi (Ford-Mondeo) zu kaufen. Leider habe ich mir vorher nicht die Papiere zeigen lassen, denn er hatte weniger PS als im Angebot angegeben. Der Händler entschuldigte sich lächelnd für diesen “kleinen Schreibfehler”…
+++++ Das dritte Mal: Januar 2005 gab ich dann den Mondeo in Zahlung für meine jetzige C-Klasse. Dieses Auto war Liebe auf den ersten Blick, hatte zwei Vorbesitzer und war unfallfrei. Doch um das Auto zu besichtigen, musste ich in eine Lackiererei fahren, und ich war nicht der dritte, sondern der vierte Besitzer..
+++++ Das vierte Mal: …wollte man mich nochmals für blöd verkaufen, doch es hat nicht geklappt
Folgerichtig traue ich nun keinem privatem Autohändler mehr, und die logische Konsequenz war, dass ich den neuen Gebrauchten nicht mehr bei irgendwelchen Händlern suchte, sondern direkt bei Mercedes, denn dort Doch auch diese Suche war sehr mühsam, denn in Berlin konnte ich in meiner Preiskategorie nichts finden
Fündig wurde ich rein zufällig in Stuttgart, wo eine C-Klasse mein Herz eroberte, und scheinbar bekommt man Gebrauchte dort sogar günstiger als in Berlin…
So werde ich am kommenden Freitag (18.Mai) meinen neuen Gebrauchten abholen, eine etwas über 3 Jahre “alte” C-Klasse (Kombi) mit nur 36.000 km…. und als so genannter “Junger Stern” hat dieses Auto sogar eine 2-jährige Gebrauchtwagen-Garatie nebst einem 10-tägigen Umtauschrecht.
Nachdem alle Formalitäten (Kaufvertrag und Überweisung) abgewickelt waren, bekam ich vor drei Tagen schon per DHL-Express den Fahrzeugbrief… und am Dienstag fahre ich mit Momo’s Mann zur Zulassungsstelle, wo wir dann alle Autos um- und anmelden werden…..
…und bevor die Frage kommt, wie ich in Stuttgart ein Auto ungesehen kaufen kann, muss ich sagen, dass es nicht ganz so ist, denn ich habe dort eine Freundin, deren Mann selber bei Mercedes arbeitet und der sich das Auto angesehen hat
So erfuhr ich von ihm, dass es wirklich nichts zu bemängeln gibt und das Auto nebst seiner Ausstattung ein wahres Schnäppchen ist.
Der Link zum Online-Angebot meines Autos auf der Homepage der Stuttgarter Mercedes-Niederlassung ist leider nicht mehr verfügbar, denn nach der Kauf-Bestätigung wurde es gelöscht, doch natürlich hat der Mann meiner Freundin einige Fotos gemacht… Einige davon hier:
(zum Vergrößern anklicken)
…und hier noch mein Lieblingsfoto
Am kommenden Freitag fliege ich also nach Stuttgart, um das Auto abzuholen… hätte zwar auch mit dem ICE fahren können, doch wenn man für den gleichen Preis nach bereits einer guten Stunde in Stuttgart sein kann, fällt die Wahl wohl eher auf den Flieger, gell ;-)
So, und nun muss ich nur noch 5 mal schlafen
Allerdings ist bei aller Vorfreude auf den neuen Gebrauchten auch wieder eine ganze Portion Wehmut dabei, denn mein “Felix” war ein treuer Gefährte, aber da er in der Familie bleibt, sehe ich ihn ja immer noch täglich, und Norbert wird sicher noch viel Freude mit ihm haben.Falls die Baumaßnahmen auf seiner Fahrtrecke wirklich nicht mehr stattfinden, wird er ihn noch genau drei Jahre fahren, denn dann geht er in Pension, und ab dann werden wir ohnehin nur noch ein Auto haben. Doch sollten die Baumaßnahmen noch vorher stattfinden, wird Felix nicht verkauft, sondern nochmals und vorzeitig vorzeitig nachrücken….
Neuigkeiten?
Auf unserer “Baustelle” hat sich noch nichts weiter getan, denn die Baufirma war ja lediglich von unseren Grundstücksnachbarn (bzw. deren Eigentümern) mit der Freilegung/Ausschachtung beauftragt worden. Nun warten wir, wann ein Sachverständiger kommt und die Isolierung überprüft. Noch haben wir keinen Termin dafür erfahren….
Aber da wir ja derzeit nicht mehr auf der Terrasse sitzen und grillen, stört es kaum, doch sobald es Frost gibt, könnte das natürlich zum Problem werden…. Mittlerweile sind wir an der Frostgrenze, und Norbert hat heute seine Frontscheibe am Auto schon mit der Folie abgedeckt, denn in der kommenden Nacht soll die Temperatur in Berlin auf -1 Grad sinken…
Ich mag gar nicht an den Winter denken, denn noch heute wird mir allein bei dem Gedanken schlecht, wenn ich daran denke, welche Massen von Schnee ich voriges Jahr bewegen musste , um nur mit dem Auto einkaufen fahren zu können. Schmunzeln muss ich allerdings bei dem Gedanken, als Jill aufgrund des vielen Schnees nicht mehr den Weg in ihre Gassi-Ecke fand und ich ihr erst einen Weg schaufeln musste….

….doch beim Betrachten dieses Fotos stehen mir schlagartig auch wieder Tränen in den Augen….
Obwohl Jill nun schon fast 4 Monate im Hundehimmel ist, doch vermissen tue ich sie wie am ersten Tag. Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich nach dem Einkaufen oder anderen Erledigungen erwarte, dass ich freudig begrüßt werde, und manchmal ist es fast schon gespenstisch….
Dann versuche ich, mich damit zu trösten, dass es bald Mei Lee sein wird, die mich irgendwann begrüßen wird…. doch es dauert halt noch einige Wochen…
Heute telefonierte ich wieder mit Uwe (dem Züchter)… und erfuhr, dass Mei Lee gestern inzwischen 900 Gramm auf die Waage brachte, also hat sie ihr Geburtsgewicht mittlerweile fast verdreifacht
Auch werden die Welpen in den nächsten Tagen ihre Augen öffnen, wodurch es in der Kinderstube dann wesentlich lebhafter zugeht…
Ach menno, ich kann es gar nicht abwarten, Mei Lee das erste Mal live zusehen, doch muss auch akzeptieren, dass Besuche der Welpenkäufer frühestens ab der dritten Lebenswoche möglich sind…..
Ist etwas viel zurzeit…
…und darum bin ich nicht zu faul zum Schreiben, sondern einfach nur überfordert…
Seitdem Norberts Mutter im Pflegeheim untergebracht ist, dachten wir ja, dass es ihr gut geht und es etwas ruhiger wird, doch genau das Gegenteil ist zurzeit der Fall. Vor einer Woche musste der Notarzt geholt werden, und seitdem liegt sie im Krankenhaus. Bei ihrer Einlieferung wurde ein akuter Salzmangel festgestellt. Über die Ursache kann man nur spekulieren. Da sie zur Toilette immer Hilfe braucht, musste sie jedes Mal nach einem Pfleger klingeln. Aber dann gibt es leider auch Pflegepersonal, die anscheinend den falschen Beruf gewählt haben. Bemerkungen wie: “Ach Frau K*** sie schon wieder?* sind in meinen Augen total unangebracht. Norberts Mutter ist jedoch eine mehr als nur bescheidene Frau, die sich solche Bemerkungen dann auch sehr zu Herzen nimmt. Also trank sie auch immer weniger, bekam aber auch Entwässerungstabletten….
Im Krankenhaus checkte man sie sehr gründlich durch, da man anfangs auch einen leichten Schlaganfall vermutete, doch dieser Verdacht hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Allerdings wird sie morgen operiert und bekommt einen Herzschrittmacher. Wir hoffen nun, dass sich dadurch ihre Lebensqualität um einiges bessert, doch mit der Pflegeheimleitung werde ich garantiert noch ein Gespräch führen….
Und was gibt es sonst noch zu berichten? Am 15. Oktober war ich in der Autowerkstatt und lies meine Sommerräder gegen die Winterräder tauschen. Dabei stellte man fest, dass die Bremsbeläge vorn erneuert werden müssen. Dafür hatte ich eine Woche später dann am Freitag (21.10.) einen Termin…
Am Tag darauf war Norbert mit seinen Kindern nachmittags im Olympiastadion…
Hertha spielte gegen Mainz, und ich hatte mich einen Tag zuvor für diese Zeit spontan bei Jill’s Züchtern Uwe und Andi eingeladen…*grins* Es dauert ja nun nicht mehr lange, bis Daisi ihre Welpen und hoffentlich auch unsere zukünftige Hündin Mei Lee bekommt, und so wollte ich mir die dicke Daisi auch mal live ansehen
Es war ein wunderschöner Tag, Fotos und Videos von diesem Besuch sind auf meiner evero-HP zu sehen….
…aber leider machte ich mir schon während der Hinfahrt große Sorgen, denn in meinem Auto flackerte ständig eine Warnleuchte, die auf abgenutzte Bremsbeläge hinweist… Aber hallo? Am Montag also wieder zur Werkstatt, doch man war total ausgebucht und gab mir für heute Mittag einen Termin. Nun blinkt die Warnleuchte nicht mehr. Angeblich war ein Kabel durchgescheuert, welches man erneuerte… Na ja, ich bin zwar eine Frau, aber nicht blöd, denn für diese “Reparatur” verlangte man keinen einzigen Cent…*zwinker*
…und da ich in meinem letzten Beitrag erwähnte, dass wir uns entschieden haben, zu Kabel Deutschland zu wechseln, auch darüber die neuesten Neuigkeiten. Gestern kam bereits ein Paket von Kabel Deutschland mit dem HD-Festplattenrecorder. Den T-Home-Festplattenrecorder haben wir daraufhin in den Ruhestand versetzt, ebenso die Speedport-Bridge, welche ständig für WLAN-Abbrüche verantwortlich war und somit auch keinen unterbrechungsfreien Empfang für Fernsehen über DSL sichern konnte. Schade nur, dass wir noch bis Ende März (Vertragende bei der Telekom) warten müssen, wie es dann auch mit Internet und Telefon über Kabel Deutschland funktioniert….
Am kommenden Freitag kommt bereits ein Techniker, der unsere Kabel-Dose austauscht, damit wir Ende März nur noch umstöpseln müssen und dann alles, also Fernsehen, Telefon und Internet nur noch über Kabel empfangen …. Klingt gut, doch hoffentlich funktioniert dann auch wirklich alles. Bin mittlerweile skeptisch, doch lasse mich natürlich auch gern vom Gegenteil überzeugen… weitere Erfahrungsberichte werden also spätestens Ende März 2012 folgen
Wie man erkennen kann, leiden wir derzeit nicht unter Langeweile, sondern eher das Gegenteil ist der Fall, da wir mehrere “Baustellen” gleichzeitig abzuarbeiten haben… Manchmal habe ich sogar schon Angst um Norbert, denn er hat in seinem Job ebenfalls viel Stress und eine große Verantwortung. Ich dagegen muss mich zwar glücklicherweise nicht mehr mit beruflichem Stress auseinander setzen, doch fühle mich in letzter Zeit selbst mit den familiären Dingen oft schon überfordert. Doch wenn mal nichts mehr geht, hole ich neue Kraft aus der Vorfreude auf Mei Lee…
Geschafft…
haben wir nicht nur den heutigen Tag, sondern sind es selber auch… Es war zwar sehr anstrengend, aber irgendwie sind wir auch zufrieden….
Heute ist ja Norberts Mutter von der Reha-Station ins Pflegeheim verlegt worden.
Morgens holten wir von der Autovermietung den Transporter ab, einen VW Crafter. Als wir vorgestern dort den Vorvertrag unterschrieben haben und ich meinen Führerschein vorzeigen musste, freute man sich, dass auf der Rückseite keine freie Zeile war, und dann kam der nette Spruch: “Alle Führerscheinklassen, das sind mir die Liebsten” Doch heute war ich dann etwas aufgeregt, denn vor 6 Jahren fuhr ich das letzte Mal größere Autos
Aber schon nach wenigen Minuten kam meine alte Leidenschaft wieder zum Vorschein: Je größer das Auto, desto mehr Spaß macht das Fahren ![]()
Wir holten noch Andi ab, der sich für heute frei genommen hatte, und fuhren zur Wohnung von Norberts Mutter. Dort holten wir einen Sessel, ein Sideboard, einen Fernsehtisch sowie eine kleine Lampe, Radiowecker und diverse andere Dinge. Dann fuhren wir zum Heim. Es war anscheinend ein gutes Timing, denn als wir mit dem Transporter ankamen, war Norberts Mum nur wenige Minuten zuvor mit dem Krankentransport angekommen. Sie war aber noch nicht auf ihrem Zimmer, sondern saß bereits im Gemeinschaftsraum beim Mittagessen. Ich setzte mich zu ihr, während Norbert und Andi den Transporter entluden und die Sachen in ihr Zimmer brachten….
Nach dem Essen lernte Norberts Mum dann ihr zukünftiges Zuhause kennen. Als ich sie im Rollstuhl zu ihrem Zimmer schob, erinnerte mich das an meine langjährige Tätigkeit im Behindertentransport…
Das Zimmer ist hell, und selbst die Pflegebetten und der Nachttisch erinnern nicht mehr an ein Krankenhaus, denn sie sind nicht aus weiß angestrichenem Metall, sondern holzfarben. Jeder Bewohner kann auch eigene kleine Möbel mitbringen, und das Sideboard passte vom Holz sogar, als gehörte es zur Einrichtung. Andi baute Fernseher, Videorecorder sowie Sky-Box auf und verkabelte alles. Alles funktionierte sofort.
Nur mit dem Telefonanschluss müssen wir uns wahrscheinlich noch etwas gedulden. Das Heim “verteilt” keine hauseigenen Rufnummern, sondern wir müssen den Telefonanschluss von Norbert Mutter dorthin ummelden, wodurch sie sogar ihre bisherige Rufnummer mitnehmen kann. Das ist ja nicht einmal schlecht, nur kennt man ja die Telekom und weiß, dass die nicht die Schnellsten sind…*schmunzel* Für die Übergangszeit haben wir ihr ein leicht zu bedienendes Senioren-Handy besorgt, gepaart mit einem sehr günstigen Tarif, den man monatlich kündigen kann.
Ungefähr eine Stunde bevor wir uns dann auf den Heimweg machten – es war gegen 14:30 Uhr – lernten wir ihre Mitbewohnerin kennen, die zu der Zeit mit dem Krankentransport gebracht wurde und auch heute in dieses Zweibettzimmer einzog. Als sich die beiden alten Damen gegenseitig vorstellten, musste ich schmunzeln, denn die Mitbewohnerin hat einen lustigen Namen und gab Norberts Mutter auch gleich die passende Eselsbrücke, wie sie sich den Namen am besten merken kann. Da wurde uns klar, dass diese vorübergehende Wohngemeinschaft bestimmt ganz gut verlaufen wird.
Nun sind wir froh, das wir diesen stressigen Tag hinter uns gebracht haben.. Doch obwohl Norberts Mutter heute einen relativ zufriedenen Eindruck machte, kann ich mir vorstellen, dass es für sie ein ganz großer Einschnitt in ihrem Leben ist. Fast genau 61 Jahre hat sie in ihrer bisherigen Wohnung gelebt, Norbert ist dort aufgewachsen, und seit dem Tod seines Vaters im Jahre 1987 lebte seine Mutter allein in dieser Wohnung….
Doch nun ist es heute auch schon wieder verdammt spät geworden… Fortsetzung also demnächst….
Einige Tage…
….sind nun wieder ins Land gegangen…
Seit Anfang der Woche kommen täglich Physiotherapeuten zu Norberts Mutter und üben mit ihr das Laufen. Nachdem sie es am Montag vom Bett zur Zimmertür und zurück schaffte, kam sie mir bei meinem gestrigen Besuch auf dem Flur entgegen. Das hört sich zwar gut an, aber trotz Rollator mussten sie zwei Therapeuten zusätzlich stützen, denn es war für Norberts Mutter nicht nur eine große Kraftanstrengung, sondern sie hat natürlich auch Angst nochmals zu stürzen. Kommende Woche wird sie vom Krankenhaus auf eine geriatrische Reha-Station verlegt, wo sie sicher noch mehr physiotherapeutische Behandlungen bekommt. Nun muss man abwarten, wie lange sie dort bleiben muss, aber wir denken auch darüber nach, was danach wird, denn Hilfe wird sie auf jeden Fall brauchen…
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Mehrmals wurde ich inzwischen gefragt, ob ich den Sendetermin im MDR schon weiß. Anfang der Woche rief mich der Redakteur an, weil er noch eine Frage hatte. Dabei versprach er mir nochmals, dass er mich sofort informiert, wenn der Sendetermin feststeht, und ich werde dies dann hier zeitnah ankündigen.
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Nach den ernsten Themen gibt es aber auch wieder etwas zum Schmunzeln. Heute habe ich nochmals Jills Züchter angerufen, denn auf seiner Homepage steht nun nicht mehr, dass er den nächsten Wurf zum Herbst plant, sondern er kündigt ihn für Ende Oktober an…*freu* Die so genannten Stehtage der heißen Hündin sind jetzt vorbei, und Uwe erzählte mir, dass der Rüde wieder richtig “fleißig” war, weil er diese Hündin anscheinend richtig liebt
Ja, und nun werde ich mich über jede Woche freuen, die ich im Kalender abhaken kann…
…und die Katzen in unserer Gegend scheinen inzwischen bemerkt zu haben, dass bei uns auf dem Grundstück zurzeit keine Gefahr zu erwarten ist. So erschrak ich heute richtig, als ich vormittags in der Küche putzte, während die Tür zur Küchenterrasse offen war, denn plötzlich war da eine hübsche schwarze Katze mit weißem Latz und weißen Pfoten. Sie saß vor den zwei Stufen und schaute mich an, als wollte sie mich fragen, ob sie hereinkommen darf. Früher lag Jill auf dieser kleinen Terrasse, wenn ich die Tür offen hatte… und als Norbert heute Nachmittag den Rasen mähte, spazierte die braune Katze durch unseren Garten, die neulich ganz frech über mein Auto lief…
Obwohl ich froh bin, dass Jill nicht mehr leiden muss, doch ihr Verlust schmerzt immer noch sehr. Als ich gestern Abend auf meiner Homepage den Text auf Jill’s Seite überarbeitete, kullerten wieder viele Tränen, denn ich hatte erneut vor Augen, wie schlecht es meinem Schneckchen zuletzt ging. So schwanke ich weiterhin zwischen Trauer und Vorfreude….
..und suche oft nach Ablenkung. Am Computer gelingt mir das am ehesten. Zurzeit habe ich ein Spiel, das mich nicht nur ablenkt, sondern fast schon süchtig macht…*schmunzel* Gleichzeitig habe ich aber auch angefangen, meine private Homepage wieder einmal neu zu gestalten… Auf der neuen HP wird Jill ihren Platz behalten, denn sie lebt in der Erinnerung weiter, doch ich werde auch schon Seiten für unser neues Familienmitglied vorbereiten…. und so sitze ich gefühlsmäßig auch dabei ständig auf einer Wippe….



