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Ja, es gibt mich noch…. ;-)

….und ich war in den letzten Tagen nicht schreibfaul, sondern es fehlte einfach die Zeit für das Tagebuch….

Obwohl ich kein Profi bin und mir alles nur selber angeeignet habe, gestalte ich ja nicht nur meine eigenen Webseiten, sondern habe auch schon für Freunde oder Bekannte Webseiten erstellt… und zwei Firmen-Webseiten von meinen Freunden in Fulda betreue und aktualisiere ich regelmäßig, sobald es nötig ist.. Diese beiden Webseiten habe ich in den letzten 10 Tagen mit einem neuen Outfit versehen, und so blieb keine Zeit für andere Dinge, denn ich musste jede Minute nutzen, in der Mei Lee nicht meine Aufmerksamkeit forderte…

…und dann war ja auch noch das “bisschen Haushalt”… ;-)

Froh bin ich auch darüber, dass ich es letzte Woche endlich geschafft habe, das Grundstück  so “abzudichten” dass Mei Lee nicht stiften gehen  kann. Da auf  einem Teil der Grundstücksgrenze nur Büsche stehen, habe ich die Lücken teils mit Rankgittern, teils mit 50 cm hohem Maschendraht undurchgänglich gemacht… und nun kann sie sich im Garten frei bewegen…

 

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Mein größtes Problem war allerdings das Gartentor… Jill war ja schon ausgewachsen, als ich zu Norbert zog, darum hatten wir dieses Problem vorher nicht, doch Mei Lee versuchte schon mehrmals unter der Tür durchzukriechen… 

…und auf diesem alten Foto mit meinem Schneckchen kann man sehen, wie groß die Lücke unten ist…

Schon lange grübelte ich, was man da machen kann, ohne dass man über etwas stolpert oder die Gartentür nur noch umständlich auf und zumachen kann….

…und vor 5 Tagen habe ich wohl die Lösung gefunden….

Im Keller fand ich das nötige Material, und nach 4 Stunden sägen, bohren und schrauben sah unser Gartentor dann so aus:

 

von außen

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von innen

Man hätte natürlich auch eine Firma beauftragen können… ;-)

Aber meine Variante ist doch viel preiswerter, und wem es nicht gefällt, der soll an unserer Gartentür einfach vorbei gehen… Ich wollte ja damit auch keinen Designer-Preis gewinnen….*grins*

Außerdem ist es ohnehin nur für eine begrenzte Zeit, denn wenn Mei Lee ausgewachsen ist, kann ich diese Heimwerker-Konstruktion sicher wieder entfernen….

….und noch etwas:

Als Mei Lee am 17. Januar in der Potsdamer Tierklinik die erste Nachfolgeimpfung bekam, wog sie 7,2 kg.

Bei der nächsten Impfung am 15. Februar waren es bereits 10 kg…

…und heute stellte ich mich wieder einmal mit und ohne Mei Lee auf der Waage….

Die zwei Anzeigen lagen genau 11,4 kg auseinander :-)

Unser Hundchen wächst und gedeiht  also, und bei dem Gewicht bin ich auch froh, dass sie mittlerweile nicht nur Treppen hoch, sondern auch abwärts laufen darf…

 

Kaum jemand…

…hat ja damit gerechnet, dass wir wirklich noch einen richtig harten Winter bekommen, doch seit geraumer Zeit hat er uns voll im Griff…*stöhn* Da freut man sich mittlerweile schon, wenn es mal einen Tag 10 Grad “wärmer” ist und die Minustemperaturen nicht zweistellig sind… Aber ich suche mir ohnehin immer etwas, wodurch ich positiv denken kann. Dieses Jahr ist es der wenige Schnee, der bisher in Berlin gefallen ist, und ich hoffe inständig, dass es so bleibt. Mit Grausen denke ich daran zurück, wie oft und wie viel Schnee ich vorigen Winter mit dem Schneeschieber beiseite schieben musste (siehe —> Fotogalerie), nicht nur, um das Grundstück zugänglich zu machen und mit dem Auto fahren zu können, sondern auch auf dem Grundstück musste der Weg zum Hauseingang, die vordere und hintere Terrasse und ein Weg durch den Garten für Jill zur Gassi-Ecke freigeschaufelt werden …

….und inzwischen hat Mei Lee diese Gassi-Ecke auch schon als ihr “Örtchen” akzeptiert :-) Anfangs habe ich sie dorthin getragen, ihr Geschäft machen lassen, sie gelobt und zurück getragen. Dann lies ich sie irgendwann an der Leine dorthin laufen, und sie macht immer brav hinten ihr Geschäft. Einmal machte ich den Versuch und schickte sie ohne Leine in die Gassi-Ecke. Das klappte auch, sie flitzte zielgerichtet nach hinten, machte ihr Geschäft, doch auf dem Rückweg zum Haus drückte halt die Blase nicht mehr und somit siegte die Neugier… Mei Lee verschwand auf dem Nachbargrundstück… Dazu muss ich erklären, dass wir im hinteren Garten zum Nachbarn keinen Zaun haben, sondern auf der Grundstücksgrenze lediglich eine Reihe von Büschen und Gehölzen stehen. Im Sommer ist da alles dicht, doch im Winter findet ein kleiner Hund natürlich durch das fehlende Laub schnell eine Lücke ;-)

Als Mei Lee auf das Nachbargrundstück gelaufen war, ergriff mich voll die Panik, denn wäre sie nach vorn zum Gartentor gegangen, hätte sie auf die Straße laufen können (weil dort die Gartentür meistens offen steht) Doch trotz meiner panischen Angst blieb ich ruhig, denn mit Hektik hätte ich unseren kleinen Kobold sicher noch animiert und wohl kaum zu greifen bekommen. So lockte ich sie mit ruhiger Stimme, was auch klappte, und als ich endlich den Karabiner  der Hundeleine wieder am Halsband einklinken konnte, war ich mehr als nur erleichtert. Aber seitdem gehen wir eben vorerst nicht mehr ohne Leine in die Gassie-Ecke…

…und allein lassen geht auch noch nicht. So erledige ich also Einkäufe und andere Wege nach wie vor erst, wenn Norbert von der Arbeit zurück ist. Doch als wir vom Bestattungsinstitut den Termin für  die Beisetzung von Norberts Mutter bekamen, grübelte ich… Natürlich wollte auch ich ihr die letzte Ehre erweisen und musste für Mei Lee eine Lösung finden.

Als ich Mei Lee Ende Dezember bei unserer Hausnachbarin als unseren neuen Mitbewohner vorstellte, meinte sie, dass sie sehr gern mal ein Stündchen mit Mei Lee kuscheln würde, falls ich etwas zu erledigen habe. Sie hat selber einen Hund, und dieser war früher auch mal hier im Header (Kopfbereich der Webseite) zu sehen:

Dieses Foto entstand im April 2009, und mittlerweile ist aus diesem Wollknäuel ein richtig Großer geworden :-)

Als wir den Termin für die Beisetzung bekamen, fragte ich darum bei unserer Nachbarin nach, ob sie Mei Lee an dem Tag nehmen würde, und ohne Zögern sagte sie sofort zu. Ich war erleichtert…

Am Abend vorher kam sie auf eine Stunde zu uns. Mei Lee verkroch sich anfangs unter dem Küchentisch und knurrte den fremden Gast an, aber natürlich aus sicherer Entfernung ;-)

Doch unsere Nachbarin bedrängte Mei Lee auch nicht, sondern weckte lediglich ihre Neugier…  Das zeigte mir, dass sie Erfahrung mit Hunden hat, und irgendwann holte sich Mei Lee ein Leckerli aus ihrer Hand, fasste ein wenig Vertrauen und schnüffelte an ihr….

…und am nächsten Tag brachte ich Mei Lee dann nach nebenan…. Der Hund der Nachbarin war erfreut und ganz aufgeregt, doch Mei Lee bellte und knurrte ihn anfangs an, versteckte sich aber gleichzeitig unter den Stühlen, denn unter diese kam der große Wuschel nicht …*grins*

Unsere Nachbarin meinte, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, es wird schon alles gut gehen, und sie hatte Recht…

Vier Stunden später waren wir zurück. Wir erfuhren, dass es keinerlei Probleme gab und Mei Lee auch dort schon ihre “5 Minuten” hatte, in denen sie wie eine Rakete zwischen Küche und Büro hin und her flitzte :-)

…und dann meinte unsere Nachbarin noch, dass wir mit Mei Lee noch viel Spass haben werden, da sie  es faustdick hinter den Ohren hat…. ;-)

Oh ja, dem kann ich nicht widersprechen….

…denn ich merke bereits jeden Tag, wie unterschiedlich auch Tiere in ihrem Charakter sein können. Hund ist nicht gleich Hund, auch wenn es die gleiche Rasse ist. Zwischen Jill und Mei Lee liegen Welten ;-)  Zwar kann ich mich heute nicht mehr an alle Details aus Jill’s Welpen-Zeit erinnern, doch sie war um einiges “pflegeleichter”…

Jill schaute ja immer etwas schüchtern, und das nicht nur als Welpe….. Doch schaut mich Mei Lee an, sieht mich ein Kobold an, der schon den nächsten Unsinn “plant” :-)

Nun haben ja Jill und Mei Lee aus vollkommen verschiedene Eltern, doch Züchter Uwe hatte mich ja fast schon “vorgewarnt”, dass die Welpen aus dieser Verpaarung alle sehr temperamentvoll sind ;-)

So musste ich auch sehr lachen, als Uwe von seinem Bruder erzählte, der ihn entnervt anrief und sagte, dass er den Hund zurück gibt, denn seine Hündin hatte an nur einem Tag die Antennenkabel von allen drei Fernsehern durchgeknabbert und somit den Fernsehempfang lahm gelegt ;-)

Der Hund von Uwes Bruder war auch verstorben, und so nahm er aus dem letzten Wurf der gleichen Verpaarung wieder einen Welpen, also eine Schwester von Mei Lee… und scheinbar genauso einen Kobold…..

Übrigens waren wir heute wieder mal auf der Waage… Um das Gewicht von Mei Lee festzustellen, nehme ich sie jedes Mal auf den Arm und stelle mich dann auf die Waage. Danach wiege ich mich allein und kann an der Differenz sehen, was sie wiegt.

Beim Impftermin Mitte Januar wog Mei Lee schon 7 kg, doch heute sind es bereits 10,1 kg. Da bin ich froh, dass mir Uwe  vor einer Woche sagte, dass Mei Lee nun langsam schon Treppen hochlaufen darf. So fing ich an, sie eine Etage zu tragen und die zweite laufen zu lassen, und mittlerweile läuft sie auch schon die zwei Etagen hoch in unser Zimmer, wo wir uns abends aufhalten. Treppen abwärts trage ich sie noch, da das abwärts laufen wesentlich schädlicher für Knochen und Gelenke ist, aber abwärts ist ja auch viel leichter :-)

Am kommenden Mittwoch (15.02.) steht der nächste Impftermin an. Zu diesem fahre ich – wie auch im Januar – in die Tierklinik Potsdam. Ein wenig Wehmut begleitet mich dabei immer, denn dort mussten wir uns von Jill verabschieden, aber dort hat man auch erst erkannt, was Jill wirklich fehlte. Insofern fühlen wir uns in der Tierklinik Potsdam sehr gut aufgehoben

 

Weihnachten steht vor der Tür…

…doch mit jedem Jahr mag ich dieses Fest weniger… Alles ist nur noch auf Konsum ausgerichtet, und für die meisten Menschen ist die Vorweihnachtszeit sowieso nur Stress. So habe ich dieses Jahr in unserer Familie “verkündet”, dass ich nichts geschenkt haben möchte und auch keine Geschenke machen werde, Punkt!

Wir haben ohnehin andere Sorgen, als uns über Geschenke Gedanken zu machen, denn Norberts Mutter ist nach wenigen Tagen im Pflegeheim schon wieder im Krankenhaus, und es sieht nicht gut aus… Als wir sie am Sonntag besuchten, sagte sie zu mir, dass sie gern sterben möchte. Obwohl ich seit dem Tod von Jana sehr offensiv mit diesem Thema umgehe, fühlte ich mich in diesem Moment dennoch überfordert und wusste nicht, was ich ihr darauf antworten sollte. Es ist einfach schlimm, ansehen zu müssen, wie sich ein Mensch quälen muss, bevor er diese Welt verlassen darf. Oft schon kam mir der Gedanke, dass man mit Tieren wesentlich humaner umgeht, denn man darf sie erlösen, bevor ihr letzter Lebensabschnitt zur Qual wird….

Dieser Tagebucheintrag klingt ja bisher nicht sehr optimistisch. Darum bin ich froh, dass auf der anderen Seite der Stimmungs-Wippe  unsere Mei Lee sitzt…

Heute war ich nochmals bei Uwe . Heute sind die Welpen genau 7 Wochen “alt”, und nun läuft der Countdown….. In genau einer Woche wird Mei Lee bei uns “einziehen”, und  ich kann es kaum erwarten. Nachdem ich Mei Lee anscheinend schon bekannt vorkam, sie mir aber dennoch mit Argwohn begegnete, wurde sie mit jeder Minute zutraulicher, und ich hätte am liebsten die Uhr um eine Woche vorgestellt….

Drei aktuelle Fotos gibt es auf meiner Homepage….

…und falls ich mich vorher nicht mehr zu Wort melde, möchte ich allen Lesern ein ruhiges, besinnliches und vor allem gesundes Weihnachtsfest wünschen!

 

In der letzten Zeit…

….weiß ich manchmal gar nicht, worüber ich zuerst schreiben soll, und dadurch fehlt mir dann auch der Antrieb…

Aber nun habe ich mich wieder mal aufgerafft….*schmunzel*

Aus dem Krankenhaus gibt es von Norberts Mutter keine neuen Nachrichten… Noch immer ist nicht klar, wann ihr der neue Herzschrittmacher eingesetzt wird, und neulich zeigten sich bei Norberts Mutter fast schon Symptome eines Krankenhaus-Kollers, denn an einem Tag gegen 19 Uhr war sie fest davon überzeugt, dass sie gerade das Frühstück bekommen hat. Während unserer Besuche haben wir jedoch nie den Eindruck, als wäre sie verwirrt, eher im Gegenteil, denn sie hatte den Geb. von Momo’s Mann Alex im Kopf und bat Norbert, von ihrem Konto einen Betrag zu überweisen… und nach meinem ersten Besuch bei Mei Lee fragte sie mich prompt nach aktuellen Fotos, die ich natürlich im iPhone abgespeichert hatte und zeigen konnte :-) Sie nimmt also regen Anteil am Leben der Familie, aber dann hat sie manchmal auch schon gesagt,  dass sie froh wäre, wenn sie am nächsten Morgen nicht  mehr aufwachen würde… Allein diese Äußerung verursacht bei mir ein Gefühlschaos und belastet mich sehr…

Am vergangenen Dienstag hatten wir ja den Hausmeister-Termin in der Wohnung von Norberts Mutter. Anscheinend hatten wir Glück, denn der unbeliebte Hausmeister war krank, und es kam eine Vertretung. Ich wunderte mich schon, weil er gar nicht soooo unsympathisch war, doch hatte nicht gleich mitbekommen, dass es ein ganz anderer war. Na ja, manchmal stehe ich eben etwas auf der Leitung…*grins*

Aufgrund dessen, dass der Mietvertrag von Norberts Mutter aus dem Jahre 1951 stammt, müssen wir nicht renovieren, sondern lediglich Anbauten entfernen und die Wohnung besenrein übergeben. So freuen wir uns zwar, doch wollen den Tag nicht vor dem Abend loben, denn an den Decken kleben überall Styropor- Platten, die man wahrscheinlich entfernen müsste… Diese lassen wir einfach dran und warten mal ab…

Am Montag folgt der nächste Termin. Da erwarten wir in der Wohnung von Norberts Mutter einen Gutachter, der uns ein Angebot für die Kosten der Wohnungsauflösung unterbreiten wird. Die persönlichen Dinge haben wir inzwischen alle mitgenommen, aber auch viele elektrische Geräte und Hausrat, der in unserem Haushalt oder bei Norberts Kindern noch Verwendung findet. Sogar das Bett und einige kleinere Möbel haben bereits einen neuen Platz gefunden…. und der fast neue Kühlschrank steht seit zwei Tagen in Norberts Büro :-)

Wenn wir Norberts Mutter im Krankenhaus besuchen, erzähle ich ihr immer, was alles noch Verwendung in der Familie finden wird und auch schon mitgenommen wurde. Ich habe dann immer das Gefühl, dass sie sich über jedes Stück freut, dass nicht entsorgt wird… Ich selber habe eine Vorliebe für Gläser und den Inhalt des Glasteils ihrer Schrankwand fast vollständig zu uns “verlagert”. Momo und Andi hatten sich dafür nicht interessiert, doch mir hätte es in der Seele leid getan, wenn das ganze Glas (darunter auch einiges Kristall) in irgendeinem Second-Hand-Shop gelandet wäre… Eine Wohnungsauflösung durch eine Firma wird zwar billiger, wenn einige Dinge noch im Gebrauchtwaren-Laden verkauft werden können, aber so mag ich nicht denken. Mir  schnürt es ohnehin schon jedes Mal die Luft ab, wenn ich in die Wohnung komme, in der Norberts Mutter 60 Jahre gelebt hat….

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Nun ein ganz anderes Thema….

Am Freitag kamen zwei Handwerker einer Dachdecker-Firma, um in der ausgebuddelten Ecke unserer Terrasse  die Isolierung vom Nachbarhaus auszubessern. Drei Stunden haben sie gebraucht, und nun kann das 2 Meter tiefe Loch wieder zugeschaufelt werden, aber dies macht eben wieder eine andere Firma, nämlich die, die vor gut 14 Tagen ausgeschachtet hat. Die Eigentümer des Nachbarhauses sind jedenfalls bemüht, dass dies so schnell wie möglich passieren wird. Wäre schön, wenn das klappt und unser Ausblick nicht mehr auf diesem Erdhaufen enden würde…*grins*

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Aber in der vergangenen Woche gab es auch einen “Termin”, den ich kaum erwarten konnte…… Natürlich meine ich damit meinen zweiten Besuch bei Mei Lee, denn am Mittwoch (30.11.) fuhr ich wieder zu —> Uwe    Ich war total beeindruckt, denn man kann nur staunen, wie sehr sich die Welpen in nur 14 Tagen verändern. Letztes Mal habe ich zwar alle Welpen gesehen und auch fotografiert, doch dieses Mal durfte ich Mei Lee auch schon eine Weile auf meinem Schoß haben, damit sie mich kennenlernt. Das erinnerte mich an den ersten Kontakt mit Jill, denn als Jill 4 Wochen alt war, fuhr ich damals mit Jana das erste Mal zu Uwe… Kann mich sehr gut daran erinnern, denn auch damals waren wir beide hin und weg, als wir Jill auf dem Schoß hatten. Nun ist es Mei Lee, die mein Herz im Sturm erobert…. und es ist ebenso aufregend und beeindruckend wie damals…

…und natürlich zähle ich langsam die Tage, bis ich Mei Lee nicht nur besuchen, sondern auch mitnehmen kann. Aber die längste Zeit des Wartens haben wir ja hinter uns, und die letzten dreieinhalb Wochen werden auch noch vegehem…..

Kommende Woche werde ich am 7.Dez. wieder zu Uwe fahren… doch mit jedem Besuch bei Mei Lee wird die Angst größer, dass mein nächster Besuch durch einen Wintereinbruch schwieriger wird. Klar, dass ich Ende Dezember 3 Kreuze machen werde, falls uns das Wetter wohlgesonnen ist und Mei Lee ohne Zeitverzögerung bei uns einziehen kann..

Die neusten Fotos von MeiLee kann man übrigens wieder auf meiner —> Homepage sehen, und dieses Mal ist sogar ein Video dabei :-)

 

Chaos der Gedanken und Gefühle

Weiß gar nicht so richtig, wie ich heute anfangen und schreiben soll. Morgen jährt sich zum neunten Mal der traurigste Tag in meinem Leben. Meine Tochter Jana hatte in einem Suizidforum Mario kennen gelernt und sich mit ihm zum gemeinsamen Suizid verabredet. Jahrelang hatte ich das Gefühl, als hätte ich den Boden unter den Füßen verloren, und nur schwer fand ich zurück ins Leben. Jedes Jahr durchlebte ich aufs Neue die Tage vor und nach Jana’s Tod…

Auch dieses Jahr muss ich daran denken, doch irgendwie ist es anders… Ich komme mir vor, als stehe ich gefühlsmäßig genau in der Mitte einer Wippe. Auf  der einen Seite sitzt die Traurigkeit, auf der anderen Seite die Freude…

….denn heute war es endlich soweit und Daisi hat geworfen. Nachdem um 13 Uhr und 14:10 Uhr zuerst zwei Rüden geboren wurden, erblickte unsere zukünftige Hündin Mei Lee als dritter Welpe um 14:30 Uhr das Licht dieser Welt. Dann folgte um 15:20 Uhr nochmals ein Rüde. Danach “passierte” stundenlang nichts, doch schon oft überraschte Daisi noch viele Stunden später mit einem Nachzügler. So auch heute, und während ich hier schreibe, aktualisierte Uwe seine HP, denn um 19 Uhr kam ein weiterer Rüde. Doch ob Mei Lee wirklich die einzige Hündin in diesem Wurf sein wird, werden wir sicher erst morgen wissen…

Auf welche Seite der “Wippe” soll ich denn nun gehen??? Beantworten kann mir diese Frage eigentlich nur “mein kleines Schaf”, wie ich Jana oft nannte, denn auch nach neun Jahren rede ich immer noch in Gedanken mit ihr. Eigentlich weiß ich ja, was sie mir jetzt sagen würde: “Mum, freu’ dich doch einfach, denn ich bin doch immer bei dir…”