Krankenhaus

Glück und Leid….

…liegen oft sehr dicht beieinander – sagt man – und leider ergeht es auch uns so…

Norberts Mutter ist am 1. Weihnachtsfeiertag für immer eingeschlafen…..

Zwei Tage zuvor bekam Norbert vom Krankenhaus einen Anruf, dass bei seiner Mutter das Ende naht und jede weitere Behandlung das Leiden nur verlängern würde. Aufgrund der Patientenverfügung seiner Mutter gab Norbert seine Zustimmung, dass die Medikamente abgesetzt und nur noch Schmerzmittel verabreicht werden.

Heiligabend waren wir mit Norberts Kindern und deren Ehepartnern im Krankenhaus. Norberts Mutter schlief…. Doch im Gegensatz zum unserem letzten Besuch sah ihr Gesicht nicht schmerzverzerrt, sondern entspannt aus. Irgendwie beruhigte mich das…. und am ersten Weihnachtsfeiertag wollten wir nochmals hin… doch um 1:50 Uhr hatte ihr Herz aufgehört zu schlagen….

Irgendwie waren wir ja darauf vorbereitet, doch wenn die Endgültigkeit eingetreten ist, mag man es dennoch kaum glauben. Wie oft habe ich ihr in der letzten Zeit gewünscht, dass sie sich nicht mehr quälen muss, zumal sie ohnehin keinen Lebenswillen mehr hatte…

Ich gönne Norberts Mutter die ersehnte Ruhe, doch ich werde sie auch immer vermissen, denn sie war die liebste und beste Schwieger-Mama….

 

Anfangs schrieb ich, dass Glück und Leid oft sehr dicht beieinander liegen….

 

Das stimmt, denn seit gestern ist Mei Lee bei uns und erfordert unsere ganze Aufmerksamkeit…

 

Mehr über diesen kleinen Kobold kann man —-> auf meiner HP sehen und lesen….

 

 

Weihnachten steht vor der Tür…

…doch mit jedem Jahr mag ich dieses Fest weniger… Alles ist nur noch auf Konsum ausgerichtet, und für die meisten Menschen ist die Vorweihnachtszeit sowieso nur Stress. So habe ich dieses Jahr in unserer Familie „verkündet“, dass ich nichts geschenkt haben möchte und auch keine Geschenke machen werde, Punkt!

Wir haben ohnehin andere Sorgen, als uns über Geschenke Gedanken zu machen, denn Norberts Mutter ist nach wenigen Tagen im Pflegeheim schon wieder im Krankenhaus, und es sieht nicht gut aus… Als wir sie am Sonntag besuchten, sagte sie zu mir, dass sie gern sterben möchte. Obwohl ich seit dem Tod von Jana sehr offensiv mit diesem Thema umgehe, fühlte ich mich in diesem Moment dennoch überfordert und wusste nicht, was ich ihr darauf antworten sollte. Es ist einfach schlimm, ansehen zu müssen, wie sich ein Mensch quälen muss, bevor er diese Welt verlassen darf. Oft schon kam mir der Gedanke, dass man mit Tieren wesentlich humaner umgeht, denn man darf sie erlösen, bevor ihr letzter Lebensabschnitt zur Qual wird….

Dieser Tagebucheintrag klingt ja bisher nicht sehr optimistisch. Darum bin ich froh, dass auf der anderen Seite der Stimmungs-Wippe  unsere Mei Lee sitzt…

Heute war ich nochmals bei Uwe . Heute sind die Welpen genau 7 Wochen „alt“, und nun läuft der Countdown….. In genau einer Woche wird Mei Lee bei uns „einziehen“, und  ich kann es kaum erwarten. Nachdem ich Mei Lee anscheinend schon bekannt vorkam, sie mir aber dennoch mit Argwohn begegnete, wurde sie mit jeder Minute zutraulicher, und ich hätte am liebsten die Uhr um eine Woche vorgestellt….

Drei aktuelle Fotos gibt es auf meiner Homepage….

…und falls ich mich vorher nicht mehr zu Wort melde, möchte ich allen Lesern ein ruhiges, besinnliches und vor allem gesundes Weihnachtsfest wünschen!

 

Was gibt es Neues….?

Anfang der Woche wurde Norberts Mutter aus dem Krankenhaus ins Heim entlassen. Plötzlich hieß es, dass ihr Herz wieder normal arbeitet und ein Herzschrittmacher nicht mehr nötig ist. Natürlich wundert man sich da als Laie, aber andererseits freut man sich, dass nicht noch einmal eine OP nötig ist….

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Nachdem vor über einer Woche eine Dachdecker-Firma die Isolierung des Nachbarhauses ausgebessert hat, wurde heute nun auch das Loch zugeschippt, und so verschwand nach ca. 5 Wochen endlich der große Erdhaufen von unserer Terrasse. Drei Kreuze… 😉

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….und heute war ich wieder bei Uwe und besuchte Mei Lee 🙂

Nun sind die Welpen schon 6 Wochen „alt“, und der Tag rückt immer näher, dass wir Mei Lee zu uns holen dürfen

Man kann nur staunen, wie sehr sich die Welpen von Woche zu Woche entwickeln. Mittlerweile sind es richtige Hunde, verschlafen nicht mehr den größten Teil des Tages, sondern flitzen durch die Gegend, spielen, toben und trainieren ihre Stimmen 😉 Es ist einfach putzig anzusehen!

Natürlich habe ich auch heute wieder fotografiert…. und ansehen kann man sich die Bilder und Videos wie immer auf meiner Homepage

 

In der letzten Zeit…

….weiß ich manchmal gar nicht, worüber ich zuerst schreiben soll, und dadurch fehlt mir dann auch der Antrieb…

Aber nun habe ich mich wieder mal aufgerafft….*schmunzel*

Aus dem Krankenhaus gibt es von Norberts Mutter keine neuen Nachrichten… Noch immer ist nicht klar, wann ihr der neue Herzschrittmacher eingesetzt wird, und neulich zeigten sich bei Norberts Mutter fast schon Symptome eines Krankenhaus-Kollers, denn an einem Tag gegen 19 Uhr war sie fest davon überzeugt, dass sie gerade das Frühstück bekommen hat. Während unserer Besuche haben wir jedoch nie den Eindruck, als wäre sie verwirrt, eher im Gegenteil, denn sie hatte den Geb. von Momo’s Mann Alex im Kopf und bat Norbert, von ihrem Konto einen Betrag zu überweisen… und nach meinem ersten Besuch bei Mei Lee fragte sie mich prompt nach aktuellen Fotos, die ich natürlich im iPhone abgespeichert hatte und zeigen konnte 🙂 Sie nimmt also regen Anteil am Leben der Familie, aber dann hat sie manchmal auch schon gesagt,  dass sie froh wäre, wenn sie am nächsten Morgen nicht  mehr aufwachen würde… Allein diese Äußerung verursacht bei mir ein Gefühlschaos und belastet mich sehr…

Am vergangenen Dienstag hatten wir ja den Hausmeister-Termin in der Wohnung von Norberts Mutter. Anscheinend hatten wir Glück, denn der unbeliebte Hausmeister war krank, und es kam eine Vertretung. Ich wunderte mich schon, weil er gar nicht soooo unsympathisch war, doch hatte nicht gleich mitbekommen, dass es ein ganz anderer war. Na ja, manchmal stehe ich eben etwas auf der Leitung…*grins*

Aufgrund dessen, dass der Mietvertrag von Norberts Mutter aus dem Jahre 1951 stammt, müssen wir nicht renovieren, sondern lediglich Anbauten entfernen und die Wohnung besenrein übergeben. So freuen wir uns zwar, doch wollen den Tag nicht vor dem Abend loben, denn an den Decken kleben überall Styropor- Platten, die man wahrscheinlich entfernen müsste… Diese lassen wir einfach dran und warten mal ab…

Am Montag folgt der nächste Termin. Da erwarten wir in der Wohnung von Norberts Mutter einen Gutachter, der uns ein Angebot für die Kosten der Wohnungsauflösung unterbreiten wird. Die persönlichen Dinge haben wir inzwischen alle mitgenommen, aber auch viele elektrische Geräte und Hausrat, der in unserem Haushalt oder bei Norberts Kindern noch Verwendung findet. Sogar das Bett und einige kleinere Möbel haben bereits einen neuen Platz gefunden…. und der fast neue Kühlschrank steht seit zwei Tagen in Norberts Büro 🙂

Wenn wir Norberts Mutter im Krankenhaus besuchen, erzähle ich ihr immer, was alles noch Verwendung in der Familie finden wird und auch schon mitgenommen wurde. Ich habe dann immer das Gefühl, dass sie sich über jedes Stück freut, dass nicht entsorgt wird… Ich selber habe eine Vorliebe für Gläser und den Inhalt des Glasteils ihrer Schrankwand fast vollständig zu uns „verlagert“. Momo und Andi hatten sich dafür nicht interessiert, doch mir hätte es in der Seele leid getan, wenn das ganze Glas (darunter auch einiges Kristall) in irgendeinem Second-Hand-Shop gelandet wäre… Eine Wohnungsauflösung durch eine Firma wird zwar billiger, wenn einige Dinge noch im Gebrauchtwaren-Laden verkauft werden können, aber so mag ich nicht denken. Mir  schnürt es ohnehin schon jedes Mal die Luft ab, wenn ich in die Wohnung komme, in der Norberts Mutter 60 Jahre gelebt hat….

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Nun ein ganz anderes Thema….

Am Freitag kamen zwei Handwerker einer Dachdecker-Firma, um in der ausgebuddelten Ecke unserer Terrasse  die Isolierung vom Nachbarhaus auszubessern. Drei Stunden haben sie gebraucht, und nun kann das 2 Meter tiefe Loch wieder zugeschaufelt werden, aber dies macht eben wieder eine andere Firma, nämlich die, die vor gut 14 Tagen ausgeschachtet hat. Die Eigentümer des Nachbarhauses sind jedenfalls bemüht, dass dies so schnell wie möglich passieren wird. Wäre schön, wenn das klappt und unser Ausblick nicht mehr auf diesem Erdhaufen enden würde…*grins*

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Aber in der vergangenen Woche gab es auch einen „Termin“, den ich kaum erwarten konnte…… Natürlich meine ich damit meinen zweiten Besuch bei Mei Lee, denn am Mittwoch (30.11.) fuhr ich wieder zu —> Uwe    Ich war total beeindruckt, denn man kann nur staunen, wie sehr sich die Welpen in nur 14 Tagen verändern. Letztes Mal habe ich zwar alle Welpen gesehen und auch fotografiert, doch dieses Mal durfte ich Mei Lee auch schon eine Weile auf meinem Schoß haben, damit sie mich kennenlernt. Das erinnerte mich an den ersten Kontakt mit Jill, denn als Jill 4 Wochen alt war, fuhr ich damals mit Jana das erste Mal zu Uwe… Kann mich sehr gut daran erinnern, denn auch damals waren wir beide hin und weg, als wir Jill auf dem Schoß hatten. Nun ist es Mei Lee, die mein Herz im Sturm erobert…. und es ist ebenso aufregend und beeindruckend wie damals…

…und natürlich zähle ich langsam die Tage, bis ich Mei Lee nicht nur besuchen, sondern auch mitnehmen kann. Aber die längste Zeit des Wartens haben wir ja hinter uns, und die letzten dreieinhalb Wochen werden auch noch vegehem…..

Kommende Woche werde ich am 7.Dez. wieder zu Uwe fahren… doch mit jedem Besuch bei Mei Lee wird die Angst größer, dass mein nächster Besuch durch einen Wintereinbruch schwieriger wird. Klar, dass ich Ende Dezember 3 Kreuze machen werde, falls uns das Wetter wohlgesonnen ist und Mei Lee ohne Zeitverzögerung bei uns einziehen kann..

Die neusten Fotos von MeiLee kann man übrigens wieder auf meiner —> Homepage sehen, und dieses Mal ist sogar ein Video dabei 🙂

 

Heute Vormittag…

…musste ich einfach mal bei Uwe anrufen und nachfragen… Als er mich am Telefon hörte, musste er lachen, denn er hatte sich schon gedacht, dass ich bestimmt heute nachfrage, was Daisi macht 😉 Ich erfuhr, das Daisi gestern nichts gefressen hat und dies schon immer ein Anzeichen dafür sein kann, dass es bald losgeht. Die Spannung steigt also weiter, und wir haben nur noch gelacht, als ich fragte, wer von uns denn nun aufgeregter ist…

Heute Nachmittag waren wir mit Norbert wieder im Krankenhaus bei seiner Mutter. Ihr wurde ja am vergangenen Donnerstag ein Herzschrittmacher eingesetzt. Diese OP hat sie gut überstanden, und bei jedem unserer Besuche haben wir seitdem den Eindruck, dass es ihr besser geht. Sie ist dadurch zwar körperlich nicht beweglicher geworden, doch mir ist zum Bespiel aufgefallen, dass sie eine wesentlich gesündere Gesichtsfarbe hat. Da sie seit einer Woche aufgrund eines Keims im Urin in einem Einzelzimmer liegt (und wir nur mit Gesichtsmaske ins Zimmer dürfen), bekommt sie derzeit Medikamente und Infusionen. Doch heute wurde Norberts Mutter gesagt, dass sie voraussichtlich am Donnerstag entlassen werden soll 🙂 Da wird sich ihre Zimmer-Mitbewohnerin im Pflegeheim sicher freuen, denn als wir  zwischendurch einige Sachen für’s Krankenhaus holten, meinte sie, dass es allein im Zimmer ziemlich langweilig ist 😉 Hoffen wir mal, dass Oma wirklich am Donnerstag entlassen wird, denn auch das Essen schmeckt ihr im Pflegeheim viel besser….