Mail

Viruswarnung!

 

Mich erreichte heute eine Mail mit folgendem Text:

 

An alle Internet-Nutzer weiterleiten!!

Es kursiert momentan eine Power Point Präsentation unter dem Titel „Das Leben ist wunderschön“, „Life is beautiful“,
„La vida es bella“.
Bitte auf g a r k e i n e n Fall öffnen. Bitte sofort löschen. Beim Öffnen dieser Mail erscheint der Text
„It is too late now, your life is no longer beautiful“, „Jetzt ist es zu spät, dein Leben ist nicht mehr wunderschön“,
„Ahora es tarde, su vida no es mas bella“.
Danach verschwinden alle Daten aus deinem PC, und die Person, die dir diese Mail geschickt hat, hat Zugang zu
allen deinen Informationen, Mail-Postfächern und Passwörtern.
Dies ist der neueste Virus, der seit Samstag Abend kursiert.
Kein Antivirenprogramm ist fähig ihn zu vernichten.
Ein Hacker namens „Life Owner“ hat ihn eingeschleust und will so viele PCs wie möglich vernichten.
Gib diese Nachricht an so viele und so rasch wie möglich weiter!!!!!

An alle Internet-Nutzer weiterleiten!!

 

Ob nun Fake oder wahr, vorsichtig sollte man immer sein, wenn man von unbekannten Mails mit Anhängen bekommt

 

 

 

Heute schon der zweite Eintrag…

Manchmal hört bzw. liest man zwei Wochen nichts von mir, doch zurzeit komme ich ja mit meinen Berichten kaum hinterher….

Nach den Regengüssen von gestern ließen wir die Wäscheständer auch über Nacht auf der Terrasse stehen, denn wir hatten die Hoffnung, dass sie heute morgen wenigstens nicht mehr tropfen… und so weckte mich Norbert nach seiner Ankunft auf Arbeit um 6:20 Uhr mit dem Telefon, um mir zu sagen, dass laut Radarbild bei wetteronline.de in einer halben Stunde das nächste Regengebiet in Berlin ankommt. So bin ich also in meine Klamotten gesprungen, um die zwei Wäscheständer von der Terrasse ins Wohnzimmer zu stellen. Aber die Dinger waren ungewöhnlich schwer, und nur mit Mühe habe ich sie ins Wohnzimmer bekommen. Doch als ich die Klamotten anfasste, hätte ich sie immer noch auswringen können…

…und so habe ich die Wäsche nach meinem Einkauf für meine Mum in die Waschmaschine gepackt, den Schleudergang eingeschaltet und danach in den Trockner gepackt…

In dem kleinen Kellerraum, wo Waschmaschine und Trockner stehen, ist ein kleines Fenster, welches in einen Lichtschacht führt, der draußen ebenerdig mit einem Gitter abgedeckt ist. Dieses „Luke“ funktioniert wie ein Doppelfenster. Will man es aufmachen, öffnet man zuerst einen Rahmen mit einer Plastikscheibe und als zweites ein engmaschiges Gitter. Doch öffnen kann man dieses Fenster nur knappe zwei Handbreiten, weil davor Abflussrohre verlaufen. Dadurch ist es auch nicht möglich diesen Lichtschacht sauber zu machen, er ist also voller Spinnweben, in denen auch Laub hängt….

Doch während ich die geschleuderte Wäsche in den Trockner packte, stutzte ich, glaubte zuerst an altes Laub am Fenstergitter, doch dann bewegte es sich. Ich ging also ganz dicht ans Fenster und traute meinen Augen kaum. Da versuchte ein Frosch am Fenstergitter wieder nach oben in die Freiheit zu gelangen. Ich habe zwar keine Angst vor Fröschen, doch anfassen mag ich sie nicht… und so holte ich mein iPhone, fotografierte den Frosch…

……und sendete das Bild per Email an Norberts Dienstadresse. Wenige Minuten später telefonierten wir dann, und inzwischen saß der Frosch unten im Lichtschacht und versuchte vergeblich an den glatten Wänden hochzuklettern. Norbert nahm sich vor, nach Feierabend dem Frosch seine Freiheit wiederzugeben… und es hat ihn wohl so sehr beschaftigt, dass er fast 2 Stunden früher als gewöhnlich zu hause war. Dadurch, dass sich dieses Kellerfenster nur sehr wenig und nicht einfach mal um 90 Grad öffnen lässt, brauchte er eine Weile, doch irgendwann hatte er den Frosch und setzte ihn hinten im Garten wieder aus 🙂

Ich bin von Norberts Tierliebe immer sehr gerührt, denn er versucht immer, jedem Tier die Rückkehr in seinen Lebensraum zu ermöglichen. Während ich Spinnen „platt“ mache, setzt Norbert sie nach draußen, und selbst einen Ohrenkneifer schickte er vorhin zurück in den Garten, als er auf dem Fensterbrett hin und her krabbelte..

Doch eins muss ich noch erzählen….

Als Norbert heute nach hause kam, erzählte er mir vor der Rettung des Frosch’s diese fast unglaubliche. Geschichte: Da Norbert im Dienst ja auch einigen Kollegen und Kolleginnen erzählt hat, dass Jill nicht mehr bei uns ist, erfuhrt er heute folgendes: Bekannte oder Verwandte einer Kollegin waren mit ihrem sehr alten Hund in den Spandau-Arkaden, einem Einkaufszentrum in unsrer Nähe… Während des Einkaufsbummels verstarb der Hund. Im Media-Markt bekamen sie einen Karton, wo sie ihren toten Hund hineinlegten. Diesen packten sie in ihr Auto und erledigten danach noch einige Einkäufe. Als sie danach zurück ins Parkhaus kamen, war ihr Auto aufgerochen und der Karton mit den toten Hund weg…

Als mir Norbert das erzählte, dachte ich zuerst,. sein trockener Humor wäre mit ihm durchgegangen, aber vielleicht auch nur darum, weil es sich so unglaublich anhört. Sicher kann man darüber auch schmunzeln, denn die Diebe haben bestimmt nicht schlecht geguckt, als sie statt eines teuren Gerätes eine Hundelaiche auspackten. Aber letztendlich ist das doch mehr als nur makaber…. für mich jedoch die Erkenntnis, dass ich bei meinem nächsten Einkaufsbummel in den Spandau-Arcaden keine Einkäufe für andere sichtbar in meinem Auto ablege…

Dennoch bin ich aufgrund dieser Geschichte einfach nur fassungslos…..