Mexiko

Rückschau und Gegenwart….

Seit Dezember 2008 wohnt ja meine Mum in Berlin, und gestern feierten wir gemeinsam ihren 83. Geburtstag. Somit war es bereits ihr 3. Geburtstag, den wir gemeinsam und in Familie in Berlin feiern konnten… Ich finde es einfach schön, dass sie nun fast nur um die Ecke wohnt, denn mit dem Auto bin ich in 5 bis 10 Minuten bei meiner Mum……

Zum Geburtstagskaffee nahm ich gestern meinen Laptop mit, und so konnte auch Olav von Mexiko aus meiner Mum per Skype gratulieren 🙂

…und heute ist ein weiterer Jahrestag…

…doch an diesen erinnere ich mich eigentlich nur ungern….

Heute vor einem Jahr wurde Jill aufgrund eines Bandscheibenvorfalls notoperiert….

Ich mag gar nicht daran denken, wie dieser Tag verlief, denn ich habe nicht vergessen, wie groß meine Sorge und Angst um Jill war.

…..und als ich Jill nach einer Woche aus der Tierklinik nach hause holte, war sie ein Pflegefall: die Hinterpfoten waren gelähmt, zudem war sie inkontinent…. Unser ganzer Tagesablauf wurde in der kommenden Zeit auf Jill abgestimmt…. So konnte ich erst einkaufen fahren, wenn Norbert von der Arbeit wieder  zu hause war , denn allein lassen wollte und konnte ich sie anfangs nicht…

Aber schon bald schöpften wir  wieder Hoffnung, denn Dank der Hundephysiotherapie von Nicole machte Jill Fortschritte, mit denen wir kaum noch gerechnet hatten. Doch wer die Geschichte noch nicht kennt, kann sie hier nachlesen.

Wie gesagt, ist seitdem auf den Tag genau ein Jahr vergangen….

…und als ich heute vom Einkaufen kam und Norbert sagte, dass einjähriger Jahrestag von Jill’s OP ist, meinte er: „Kaum zu glauben, wenn man sieht, wie sie gerade zum Gartentor flitzte, als sie dein Auto kommen hörte….“

Als sich heute auch Hundephysiotherapeutin Nicole telefonisch bei mir meldete, machte ich sie ebenfalls auf diesen Jahrestag von Jill’s OP  aufmerksam… doch auch Nicole war gar nicht  bewusst, dass es wirklich schon ein Jahr her ist….  Als wir telefonierten, staunte Nicole sogar  selber über diesen tollen Behandlungserfolg,….

…doch Jill schläft und frisst, als ob nie etwas gewesen wäre….. 🙂

Freude pur :-)

Durch den Versand per Overnight-Express kam der Computer heute Vormittag bei meiner Schweester an. Mittags machte ich mich dann auf den Weg, um ihr beim Anschließen und Einrichten zu helfen…. Monitor, Drucker, Lautsprecher, Tastatur usw. angeschlossen, und dann kam der spannende Moment, als wir ihn zum ersten Mal gestartet haben.

Da ich ja vor gut 3 Jahren Microsoft den Rücken gekehrt habe und seitdem an einem Mac arbeite, war ich gespannt, was mich mit Windows 7 erwartet. Aber trotz meiner Skepsis war ich positiv überrascht. Windows 7 hat gleich alle angeschlossenen Geräte erkannt und die Treiber dazu installiert. Das ist wirklich ein großer Fortschritt gegenüber Win XP, welches auf Noras altem PC war, denn da musste man für jedes Gerät die Treiber manuell installieren…

Alles klappte reibungslos und machte richtig Spaß. Nur eins fand ich nervig: dass man immer wieder Sicherheitsabfragen beantworten muss, sobald man etwas installiert oder Systemeinstellungen verändert. Damit nervt Microsoft also immer noch…

Gefreut haben wir uns über eine Lite-Version von Microsoft-Office, die man nach einer bestimmten Frist nicht erst noch kaufen muss. Mit dieser kann man Word und Exel nutzen und muss lediglich etwas Werbung in Kauf nehmen, die ich jedoch nicht als störend empfinde.

Skype habe ich für Nora auch wieder installiert, und kaum war es in Betrieb, sahen wir Olav online 🙂 Also haben wir natürlich auch eine Weile mit ihm gequatscht. Bei uns war es Nachmittag, und in Mexiko frühstückte mein Sohnemann gerade 😉

Alles in allem war es ein richtig gemütlicher Nachmittag, und der neue Computer meiner Schwester hat uns keinen Stress, sondern wirklich nur Freude bereitet. Als ich mich dann von Nora verabschiedete, um wieder nach hause zu fahren, strahlte mein Schwesterlein vor Freude über das ganze Gesicht…. und ich war heilfroh, dass Noras Mundwinkel durch die Ohren nicht auf dem Hinterkopf  landeten 

Alle guten Wünsche…

für das Neue Jahr!

Ganz ruhig und nur zu zweit sind Norbert und ich ins Neue Jahr „gerutscht“. Ich empfand das als sehr angenehm, denn ich bin ohnehin kein Fan von großen Feten. Ich würde auch nie auf die Idee kommen, mich bei der Silvesterfeier am Brandenburger Tor unter die Menschenmassen zu mischen… Wem es gefällt, der kann ja hingehen, doch bei mir löst so etwas eher Panik aus, wenn ich keine zwei Schritte laufen kann und von allen Seiten nur „geschoben“ werde. Hinzu kommt, dass ich eine absolute Frostbeule bin und im Winter das Haus nur verlasse, wenn es unbedingt nötig ist

Gegen 18 Uhr hatte ich Silvester noch per Skype mit Olav in Mexiko telefoniert, bei ihnen war es gerade vormittags um 11 Uhr und schon über 20 Grad. Ich sagte Olav, dass er sich mal die Bildergalerie „Weiße Pracht“ ansehen soll. Er staunte nicht schlecht über unseren Winter…

Seit zwei Tagen ist es bei uns knapp über 0 Grad. Tagsüber taut es etwas, doch die aufgehäuften Schneeberge sind noch lange nicht weg. Gegen Abend gehen die Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt, und es wird richtig glatt….

….und als ich Jill heute um 18:30 Uhr in ihre Gassi-Ecke schickte, ist sie am Anfang ihrer „Gasse zur Gassi-Ecke“ ausgerutscht und hat sich auf den Popo gesetzt. Bei Youtube wäre das sicher ein lustiges Video gewesen, doch ich bekam einen mächtigen Schrecken…. denn es wäre doch fatal, wenn sich Jill fast ein Jahr nach ihrem Bandscheibenvorfall und der schweren OP etwas zugezogen hätte….

Doch da ich gerade Youtube erwähnt habe….

Da gibt es ein Lied, welches ich sehr mag: „over the rainbow“… Das erste Mal wurde dieses Lied von Judy Garland gesungen, doch die Version von Israel Kamakawiwo`ole eroberte im letzten Jahr die Charts, und das 13 Jahre nach seinem Tod. Wenn ich dieses Lied höre und den Sänger sehe, bekomme ich Gänsehaut…

…doch auch die Geschichte des Sängers beeindruckt mich sehr.

Bei Youtube fand ich folgendes Video:

…und bei —> Wikipedia kann man auch einiges über Israel Kamakawiwo`ole nachlesen…

Endlich…

Heute gegen 15 Uhr klingelte DPD brachte mir das lang ersehnte Stück 🙂

Natürlich konnte ich nicht warten bis Norbert kommt, sondern musste die Batterie schon mal auspacken, doch das war gar nicht so einfach, denn das Ding wiegt 22,6 kg…*stöhn* Das Einbauen werde ich darum wohl kaum allein schaffen. Heute wird es ohnehin nichts mehr, denn Norbert hat heute Weihnachtsfeier  und kommt später… Aber ich freue mich schon, wenn ich dann wieder 20 Minuten vor dem Fahren per Funkfernbedienung die Standheizung anmachen kann und an den Scheiben kein Eis mehr ist 🙂

Während ich hier schreibe, ist es 20 Uhr . und seit kurzem fängt es auch bei uns wieder  kräftig an zu schneien… Wenn das so weitergeht, muss ich morgen neue Gassen schaufeln 🙁 Doch wenn ich im TV sehe, mit welchen Schneemassen man in anderen Gegenden zu tun hat, dann sind wir in Berlin noch ganz gut dran, bisher jedenfalls…

…und als ich kurz vor 15 Uhr wieder mal  über Skype mit Olav in Mexiko telefonierte, fragte ich ihn, wie das Wetter bei ihnen ist. Dort war es früh 8 Uhr, und es sollten am Tage noch bis zu 28 Grad werden. Ach, da kann man doch nur neidisch werden….

Eigentlich hätte ich das Skye-Telefonat filmen müssen… Olav fragte nach Jill, und ich drehte den Computer so, dass er Jill über die Webcam sehen konnte. Dann sprach er Jill immer wieder an, sie blickte zum Monitor, hörte und sah Olav, jaulte und wedelte mit dem Schwänzchen. Das war sooooo süß…. 🙂

Wenn ich könnte….

….würde ich den Winter abschaffen…. 😉

Natürlich gönne ich allen Wintersportlern und auch den Kindern den Schnee… Auch ich bin als Kind gern mit dem Schlitten gerodelt oder auf meinen Ski unterwegs gewesen…

…und die vielen Wintersportarten schaue ich mir auch gern im Fernsehen an… Ganz besonders spannend finde ich Biathlon… Aber weder Biathlon, noch Skispringen oder Rennrodeln finden in Städten statt, sondern in Skigebieten. Doch Petrus hat kein Erbarmen, weder mit Haupt-, noch mit Groß- oder Kleinstädtern…

Nachdem es in Berlin bisher nur aussah, als hätte man etwas Puderzucker verstreut, schneite es vorletzte Nacht nun richtig heftig…. Ich schätze mal, dass mindestens 10 bis 20 cm Schnee gefallen sind. Also habe ich gestern Vormittag mit warmer Jacke und dicken Handschuhen den Schneeschieber und den Straßenbesen aus dem Schuppen geholt und dann unseren Weg vom Haus zum Gartentor vom Schnee befreit. Doch während dessen schneite es immer noch…. Zuletzt habe ich auch noch den Schnee von meinem Auto abgefegt, denn ich wollte bzw. musste noch einkaufen fahren. Danach wärmte ich mich lediglich 10 Minuten in der Küche auf, rauchte eine Zigarette und telefonierte kurz mit Norbert.

Als ich dann einkaufen fahren wollte, war mein Auto schon wieder weiß, und ich musste es nochmals abfegen. Das sind Momente, in denen ich fast ausflippen könnte und am liebsten auswandern würde…

Momentan traue ich mich auch nicht, 20 Minuten vorher meine Standheizung anzumachen, denn ich befürchte, dass mein Auto dann zwar warm ist, doch nicht mehr anspringt, weil die Batterie mittlerweile ein Alter von knapp 6 Jahren erreicht hat, also eigentlich erneuert werden müsste…

Doch zurück zum gestrigen Tag…. Ich musste unter anderem in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum, um bei „Saturn“ eine leere Kohlensäure-Patrone vom Soda-Club  gegen eine volle zu tauschen. Als ich in das Parkhaus fuhr, traute ich meinen Augen kaum, weil selbst im Parkhaus reichlich Schnee lag, denn in der Nacht zuvor schneite es nicht nur ununterbrochen, sondern es war zudem auch sehr stürmisch. Vor allem auf den steilen Auf- und Abfahrten zu und von den Parkdecks wurde mir ganz mulmig, denn mein Auto hat ja Hinterradantrieb…. Gibt man da zuviel Gas, kann das Heck ausbrechen, doch man möchte ja auch nicht rückwärts die Auffahrt runter rutschen… Nachdem ich meinen Einkauf dort erledigt hatte und zu meinem Auto ging, war mein Heckfenster bereits wieder zugeschneit, und das im Parkhaus!!!

So habe ich mir geschworen, dass ich in diesem Winter nicht mehr dorthin fahre…*grins*

Danach fuhr ich noch kurz zu Lidl, und dann ging es heimwärts. Dem Weg vom Gartentor zum Haus sah man inzwischen nicht mehr an, dass ich nur wenige Stunden zuvor den Schnee beseitigt hatte…

Norbert hatte mir am Telefon erzählt, dass im Laufe des Tages der Schneefall aufhören soll, und so nahm ich mir vor, nicht noch einmal den Schnee zu beseitigen, solange noch Flocken vom Himmel fallen…. Ich machte mir also nach meinem Einkauf einen Kaffee, um mich aufzuwärmen, und dann schaute ich mir ab 14 Uhr meine Serie „Rote Rosen“ an….

Kurz danach fiel mir auf, dass es nicht mehr schneite…. also habe ich mich nochmals mit dem Schneeschieber und dem Straßenbesen „bewaffnet“ und unseren Weg von Schnee befreit. Ich war fast fertig, da kam Norbert  von der Arbeit…. allerdings zu Fuß, denn er hatte morgens sein Auto stehen lassen und war mit den Öffentlichen zur Arbeit gefahren. Doch auch die öffentlichen Verkehrsmittel fuhren nicht mehr pünktlich oder nur mit Verspätung, und Norbert war froh, als er wieder zu hause angekommen war

Ich bin bei diesem Wetter regelrecht frustriert. Es gibt ja kaum noch „normale“ Temperaturen. Im Sommer 35 Grad, dann nur Regen, und jetzt gleich die die extremen Minusgrade…

Nun habe ich mal bei wetter.com nachgeschaut, wie es gerade in Mexiko ist, wo ja gerade mein Sohnemann lebt….. und ich bin mehr als nur neidisch… Die Vorhersage für heute:

In Playa Del Carmen wird morgens die Sonne von einzelnen Wolken verdeckt bei Temperaturen von 24°C. Später zeigt sich die Sonne nur vereinzelt bei sonst wolkigem Himmel und die Temperaturen erreichen 25°C.
Abends ist es in Playa Del Carmen wolkenlos und die Temperaturen liegen zwischen 23 und 24 Grad. In der Nacht ist es leicht bewölkt bei Tiefsttemperaturen von 23°C.
Der Wind frischt auf und weht aus nordöstlicher Richtung mit Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h.

Quelle: www.wetter.com

Man, das wäre genau die Temperatur, bei der ich mich richtig wohlfühlen würde…

…und auch Jill wäre diese Temperatur sicher nicht unangenehm….

Als ich die kleine Schnecke gestern Abend bzw. nachts noch einmal in ihre Gassi-Ecke in den Garten schicken wollte, stand sie vor der geöffneten Terrassentür und wunderte sich über den ungewohnten Anblick….

… doch heute stiefelte sie bereits viel lässiger durch den Schnee…

Unser Garten… (zum Vergrößern anklicken)