Mietshaus

Seit zwei Tagen…

 

habe ich mich aufgerafft, mal unseren „Ab-stell-Keller“ zu entrümpeln…lol

 

Als ich bis Mai 2005 in einem 6-geschossigen Mietshaus mit 20 Mietparteien wohnte, hatte ich einen Keller von knapp 2 qm hatte und in der Wohnung eine noch kleinere Kammer, in der sich Handwerkszeug befand  und gerade so der Staubsauger Platz hatte. Doch hier im Einfamilienhaus von Norbert, welches seit nunmehr gut 8 Jahren mein Wohnsitz ist, ist der Keller ca. 16 qm groß….

…und alles, was einem im Weg ist , noch nicht gleich entsorgt wird oder man vielleicht  doch noch einmal gebrauchen könnte, landet eben „erst einmal“ in diesem Keller 😉 So ist mittlerweile ein Zustand eingetreten, dass man in diesem Raum kaum noch treten kann. Das hat mich schon lange genervt….

 

Also habe ich mich gestern spontan aufgerafft und mit der Sichtung begonnen, was man nicht mehr braucht. In dem Keller stehen eine alte Schrankwand und IKEA-Regale, und nach der ersten Aktion war der Kofferraum meines Autos voll mit Elektroschrott, den ich nachmittags bei einem Recyclinghof  der Berliner Stadtreinigung ablud. Heute ging es weiter, und nochmals war mein Kofferraum vollgestellt. Dieses Mal waren es alle möglichen Farbdosen, und lächeln musste ich, als auf einigen noch der Preis in DM stand 😉

 

Als Norbert heute von der Arbeit kam, habe ich ihm mehrere Kisten gezeigt, mit dessen Inhalt ich nichts anfangen konnte, denn ich wollte auch nichts entsorgen, was eventuell noch gebraucht wird. Doch auch davon landete fast alles im Müll, da man in der weiteren Aufbewahrung keinen Nutzen mehr erkennen konnte. Morgen will ich mich den Maler-Untensilien (Rollen, Pinsel etc.) „widmen“, denn auch davon wird vieles nicht mehr verwendbar sein…

 

…und so wird es sicher noch einige Zeit brauchen, bis ich den Keller vollständig entrümpelt und auch Platz geschaffen habe. Nur leider kann ich dies kaum planen, da bei mir kräftemäßig kein Tag wie der andere ist. Aber allein schon die Aussicht auf ein positives Ergebnis – egal wie lange es dauert – stimmt mich optimistisch…

 

Hört man also die nächsten Tage nicht von mir, hat die Kellerassel zu tun  smilie143

 

Ganz „nebenbei“ noch eine Neuigkeit: Seit einigen Tagen haben wir nur noch ein Auto. Mein ehemaliges Auto „Felix“, das ja seit Mai vorigen Jahres nun Norbert fuhr, ist verkauft, leider aber auch Gott sei Dank…

 

Bei Felix gab es in der letzten Zeit massive Probleme mit der Elektrik/Eöektronik. Mehrere Werkstatt-Termine brachten nichts oder hielten nur wenige Tage vor, und so entschied Norbert, das Auto nicht länger zur Sparbüchse zu machen. Es tat schon irgendwie weh, aber war dennoch die richtige Entscheidung. Nun muss Norbert zwar morgens zum Bus laufen und  kann nicht mehr vom Auto in die S-Bahn steigen, aber wir denken positiv, denn spätestens im Winter wird er sich freuen, wenn er bei Minusgraden nicht erst Scheiben kratzen oder Schnee vom Auto abfegen muss. Außerdem sieht Norbert der Pensionierung entgegen (ein knappes Jahr), und spätestens dann hätten wir ohnehin nur noch ein Auto gebraucht…

 

Lustig dagegen fand ich heute eine Begegnung mit einer Nachbarin, die ich beim Einkaufen traf… Da wurde ich gefragt, wo denn mein Mann ist, weil sein Auto schon über eine Woche nicht mehr vor dem Grundstück steht 😉

 

Ja, so ist das in einer Einfamilienhaus-Gegend, wo man weiß, welches Auto vor welchem Grundstück steht, einem natürlich sofort fremde Autos auffallen, aber eben auch, wenn eines plötzlich nicht mehr da ist smilie310