Olav

Man möge mir verzeihen….

 

….wenn ich längere Zeige wieder nichts von mir hören lies.

 

Ja, dann werde ich mal berichten, was sich bei uns in der letzten Zeit so getan hat.

 

Schon längere Zeit hatten wir überlegt, ob es nicht langsam ratsam wäre, unseren Kühlschrank und Geschirrspüler durch neue Geräte zu ersetzen, zumal sie genauso alt sind wie das Haus, nämlich ganze 24 Jahre… Für ein Haus ist dies noch kein Alter, aber für Haushaltsgeräte schon, gell?

Eigentlich schon erstaunlich, dass die Geräte überhaupt so lange durchgehalten haben (denn Waschmaschinen haben in dieser Zeit schon mehrere den Geist aufgegeben), doch ich mag gar nicht daran denken, wie sehr Kühlschrank und Geschirrspüler inzwischen unsere Stromrechnung belastet haben, denn 1989 gab es sicher noch keine Energieeffizienzklasse A+++ 😉

 

Also haben wir uns Anfang November mal schlau gemacht und online Preise und Angebote verglichen. Geschirrspüler haben auch nach 24 Jahren noch ihre Standardmaße, und da habe ich relativ schnell ein tolles Gerät von NEFF mit Energgieeffizienzklasse A+++ gefunden, welches ich auch in unsere Küchenzeile einbauen konnte. War zwar nicht ganz einfach, den alten Geschirrspüler aus- und den neuen einzubauen, aber ich bin richtig stolz, dass ich es dennoch geschafft habe, denn auch die Möbelfront musste am neuen Gerät passgenau montiert werden.

 

Hier ein paar Fotos von unserem neuen Schmuckstück (zum Vergrößern anklicken):

 

Etwas schwieriger wurde es beim Suchen nach einem neuen Kühlschrank. Da es diese Einbaumaße nicht mehr gibt und wir ohnehin auch mehr Platz für Tiefkühlware haben wollten, entschlossen wir uns, das Kühlschrankteil der Küche „abzureißen“ und an dessen Stelle eine freistehende Kühlkombi zu stellen. Da war es wieder einmal gut, dass man in der Familie einen Handwerker hat…*schmunzel* …und so hat mein Sohn Olav die Demontage des Schrankteils übernommen. Dafür sind wir ihm sehr dankbar, denn allein hätten wir das nicht geschafft, aber vor lauter Aufregung habe ich doch glatt vergessen, während der Abreißaktion Fotos zu machen…. Aber es gibt trotzdem ein paar  Vorher- und Nachher -Fotos 🙂

 

 

 

Gedanken über das Alter

 

Ich kann es nicht ändern, doch nun ich bin 60 Jahre alt….smilie310

 

Vor zwei Tagen konnte ich die Zeit nicht anhalten, aber warum auch…. Dennoch geht einem natürlich auch so einiges durch den Kopf…… Wenn man 20 wird, freut man sich, weil man kein Teenie mehr ist und freut sich, dass man endlich „für voll“ genommen wird, glaubt man zumindest… Am 30. Geburtstag werden manche Menschen nachdenklich, denn die absolute Jugend  ist vorbei…. Erscheint dann vor der nächsten Null die „4“,  bekommen einige die so genannte Midlife-Crisis 😉

 

Ich selber fühlte mich davon eigentlich nie betroffen, denn ich erkannte auch, dass jedes neue Lebensjahr auch Lebenserfahrung mit sich brachte. So trauere ich auch nicht der Zeit hinterher, als ich 20, 30 oder 40 war, denn aus meiner heutigen Sicht belächele ich die Vergangenheit und manche damaligen Entscheidungen…..

Ich möchte damit allerdings Lesern, die sich in diesem Alter befinden, nicht zu nahe treten. Doch ich bin mir sicher , dass sie später genauso denken werden.

 

Mein Fazit: Auch wenn man sich mit 60 körperlich nicht mehr so fit wie mit 20 fühlt, so ist dennoch jedes Alter lebenswert…

 

Verbracht habe ich meinen 60. Geburtstag in mehreren Etappen. Norbert hatte an diesem Freitag, dem 13. ;-), frei genommen. Nachmittags fuhren wir zu meiner Mum, bei der wir ca. 2 Stunden in gemütlicher Kaffeerunde verweilten.

 

Als wir wieder zu Hause waren, kamen mein Sohn Olav und meine Schwester zu uns, und wir verbrachten einige Zeit gemütlich auf der Küchenterrasse…

 

Gestern folgte dann die dritte „Etappe“ der Geburtstagsfeier, denn Norberts Kinder kamen, und da uns das Wetter wohlgesonnen war, grillten wir noch einmal….

 

 

…..und auf unserem Küchentisch ist  seit meinem Geburtstag kaum noch Platz zum Essen…

 Meine_Geburtstags-Blumen

Foto zum Vergrößern anklicken

 

…..denn nicht nur Norbert, meine Schwester und mein Sohn schenkten mir Blumen, denn am Freitag klingelte  “Fleurop“ bei uns und auch DHL brachte Blumenpakete von Freunden….

 

 

Ein Handwerker nach dem anderen… ;-)

 

Anfang Juli wurde der Zaun gesetzt, vor  3 Wochen die Terrasse gefliest….

…und vor drei Tagen (Freitag) kam der nächste Handwerker……doch dieses Mal war es mein Sohn *grins*

Einige können sich vielleicht erinnern, wie traurig ich war, als mein Sohn vor fast genau 2 Jahren hier alle Zelte abbrach, um in Mexiko zu leben. Doch Olav ist bereits seit einem Jahr zurück, arbeitet inzwischen selbstständig, und es geht ihm gut *freu*

Olav ist ja nicht nur Veranstaltungskaufmann, sondern hat früher mal eine Bautischler-Lehre gemacht. Handwerklich ist er ohnehin unheimlich geschickt. Wir machten uns schon längere Zeit Gedanken um unseren Holzschuppen im Garten, denn die Dachpappe löste sich an einigen Stellen bereits ab, was nach 20 Jahren vielleicht nicht ungewöhnlich ist,  doch das Holz darunter vergammelte langsam, also musste bald etwas passieren, vor allem aber noch vor dem Winter. So fragten wir Olav vor einiger Zeit um Rat, und er wollte die Reparatur des Schuppens übernehmen.

Nun ging es am Freitag und Sonnabend so richtig zur Sache, und ich stand immer wieder nur staunend da, wie professionell mein Sohnemann da baute…

Natürlich habe ich am Freitag und Sonnabend auch einige Fotos gemacht 🙂

… und eine Fotogalerie von Olav’s handwerklichen Fähigkeiten gibt es —>  hier  🙂

 

Aber dem nicht genug, denn heute Morgen um 7 Uhr stand bereits der nächste Handwerker vor der Tür: es war nochmals der Fliesenleger

Hatte ja neulich geschrieben dass von der Terrasse so viele Fliesen übrig waren… und dann hatte Norbert die Idee, dass wir damit im Keller unter der Treppe fliesen lassen. Stockhässlich sah der Estrich mit den Wasserflecken aus, nachdem wir die alten feuchten Teppichfliesen vor einiger Zeit entsorgt hatten…

…und  heute früh um 6 Uhr habe ich noch schnell mit dem iPhone ein paar „Vorher-Fotos“ gemacht… Eigentlich viel zu hässlich, um sie ins Internet zu stellen, doch Gegenüberstellungen bringen einen ja meistens zum Staunen 😉

 

 

Wie immer kann man alle Fotos durch Anklicken noch größer sehen

 

 

 


Eine Stunde später sah es schon so aus:

 

 

…und kurz  nach 14 Uhr machte ich dann dieses Foto:

 

 

Zwar sind die Fugen noch nicht gefüllt, und die Fliesen erscheinen durch das Flurlicht auf dem Foto viel dunkler und auch rötlicher, aber es sieht doch trotzdem richtig gut aus… und morgen ab 7 Uhr wird der Fliesenleger die Fugen füllen, und dann sieht es in der unteren Etage genauso schick aus wie die Terrasse 🙂

…und falls jemand fragt….. nein, weitere Handwerkertermine stehen derzeit nicht im Kalender…… und so ganz „nebenbei“ hatte ich heute auch noch mit unseren beiden Autos Termine zum Wechsel auf die Winterbereifung, und die Sommerräder machen nun ihren Winterschlaf 🙂

 

Rückschau und Gegenwart….

Seit Dezember 2008 wohnt ja meine Mum in Berlin, und gestern feierten wir gemeinsam ihren 83. Geburtstag. Somit war es bereits ihr 3. Geburtstag, den wir gemeinsam und in Familie in Berlin feiern konnten… Ich finde es einfach schön, dass sie nun fast nur um die Ecke wohnt, denn mit dem Auto bin ich in 5 bis 10 Minuten bei meiner Mum……

Zum Geburtstagskaffee nahm ich gestern meinen Laptop mit, und so konnte auch Olav von Mexiko aus meiner Mum per Skype gratulieren 🙂

…und heute ist ein weiterer Jahrestag…

…doch an diesen erinnere ich mich eigentlich nur ungern….

Heute vor einem Jahr wurde Jill aufgrund eines Bandscheibenvorfalls notoperiert….

Ich mag gar nicht daran denken, wie dieser Tag verlief, denn ich habe nicht vergessen, wie groß meine Sorge und Angst um Jill war.

…..und als ich Jill nach einer Woche aus der Tierklinik nach hause holte, war sie ein Pflegefall: die Hinterpfoten waren gelähmt, zudem war sie inkontinent…. Unser ganzer Tagesablauf wurde in der kommenden Zeit auf Jill abgestimmt…. So konnte ich erst einkaufen fahren, wenn Norbert von der Arbeit wieder  zu hause war , denn allein lassen wollte und konnte ich sie anfangs nicht…

Aber schon bald schöpften wir  wieder Hoffnung, denn Dank der Hundephysiotherapie von Nicole machte Jill Fortschritte, mit denen wir kaum noch gerechnet hatten. Doch wer die Geschichte noch nicht kennt, kann sie hier nachlesen.

Wie gesagt, ist seitdem auf den Tag genau ein Jahr vergangen….

…und als ich heute vom Einkaufen kam und Norbert sagte, dass einjähriger Jahrestag von Jill’s OP ist, meinte er: „Kaum zu glauben, wenn man sieht, wie sie gerade zum Gartentor flitzte, als sie dein Auto kommen hörte….“

Als sich heute auch Hundephysiotherapeutin Nicole telefonisch bei mir meldete, machte ich sie ebenfalls auf diesen Jahrestag von Jill’s OP  aufmerksam… doch auch Nicole war gar nicht  bewusst, dass es wirklich schon ein Jahr her ist….  Als wir telefonierten, staunte Nicole sogar  selber über diesen tollen Behandlungserfolg,….

…doch Jill schläft und frisst, als ob nie etwas gewesen wäre….. 🙂

Freude pur :-)

Durch den Versand per Overnight-Express kam der Computer heute Vormittag bei meiner Schweester an. Mittags machte ich mich dann auf den Weg, um ihr beim Anschließen und Einrichten zu helfen…. Monitor, Drucker, Lautsprecher, Tastatur usw. angeschlossen, und dann kam der spannende Moment, als wir ihn zum ersten Mal gestartet haben.

Da ich ja vor gut 3 Jahren Microsoft den Rücken gekehrt habe und seitdem an einem Mac arbeite, war ich gespannt, was mich mit Windows 7 erwartet. Aber trotz meiner Skepsis war ich positiv überrascht. Windows 7 hat gleich alle angeschlossenen Geräte erkannt und die Treiber dazu installiert. Das ist wirklich ein großer Fortschritt gegenüber Win XP, welches auf Noras altem PC war, denn da musste man für jedes Gerät die Treiber manuell installieren…

Alles klappte reibungslos und machte richtig Spaß. Nur eins fand ich nervig: dass man immer wieder Sicherheitsabfragen beantworten muss, sobald man etwas installiert oder Systemeinstellungen verändert. Damit nervt Microsoft also immer noch…

Gefreut haben wir uns über eine Lite-Version von Microsoft-Office, die man nach einer bestimmten Frist nicht erst noch kaufen muss. Mit dieser kann man Word und Exel nutzen und muss lediglich etwas Werbung in Kauf nehmen, die ich jedoch nicht als störend empfinde.

Skype habe ich für Nora auch wieder installiert, und kaum war es in Betrieb, sahen wir Olav online 🙂 Also haben wir natürlich auch eine Weile mit ihm gequatscht. Bei uns war es Nachmittag, und in Mexiko frühstückte mein Sohnemann gerade 😉

Alles in allem war es ein richtig gemütlicher Nachmittag, und der neue Computer meiner Schwester hat uns keinen Stress, sondern wirklich nur Freude bereitet. Als ich mich dann von Nora verabschiedete, um wieder nach hause zu fahren, strahlte mein Schwesterlein vor Freude über das ganze Gesicht…. und ich war heilfroh, dass Noras Mundwinkel durch die Ohren nicht auf dem Hinterkopf  landeten