Schnee

Besuch am Vogelhäuschen….

 

Gegenüber von unserem Küchenfenster steht ja das Vogelhäuschen, welches ich im Herbst 2011 gebaut habe. Dort ist im Winter ständig Betrieb: Amseln, Meisen, Rotkehlchen und natürlich auch Spatzen kann man ständig beobachten.

 

Als ich heute mit meiner Mum telefonierte und ganz nebenbei aus dem Fenster zum Vogelhäuschen schuate, fiel mir fast der Hörer auch der Hand. Nicht einmal vom Blitzlicht meiner Kamera ließ man sich stören, aber schaut selber:

 

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Ja, das war das erste Foto und etwas schlecht zu erkennen. Aber da sich der Gast nicht einmal vom Blitzlicht beeindruckt zeigte, konnte ich noch weitere Schnappschüsse durch das Küchenfenster machen und auch etwas zoomen:

 

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Wie immer kann man das Foto beim Anklicken größer sehen

 

 

Eichhörnchen sehen wir ja in unserer Gegend immer wieder mal in den Bäumen, aber bei diesem Anblick musste ich dann heute doch sehr staunen und zugleich schmunzelnsmilie143

 

 

…und dann fiel mir dabei auf, dass nicht mehr allzu viel Futter im Häuschen ist, also machte ich mich auf den Weg zum Futterhaus und holte Nachschub:

 

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….aber natürlich hatte ich auch für Hundchen etwas mitgebracht….

 

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…und Mei Lee hat das natürlich sofort erkannt 😉

Unter der schwarzen Folie ist übrigens unsere Holzbank. Obwohl sie vom Balkon überdacht ist, habe ich sie im Herbst „verkleidet“, damit das Holz den Winter über besser geschützt ist.

 

 

Nun ist das Vogelhäuschen wieder randvoll, und es reicht für alle 🙂

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Ist heute wirklich Frühlingsanfang….???

 

9 Tage sind seit meinem letzten Eintrag vergangen, doch der Winter lässt nicht losboah

 

 

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Mei Lee sieht’s locker… lol

 

 

 

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Blick in unseren Garten

 

 

 

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Blick aus dem Fenster heute um 22:15 Uhr – es schneit wieder…

 

 

 

Wann wird’s endlich Frühling???

 

Im Winter freue ich mich immer über jeden Monat, den ich „abhaken“ kann. Erst den November, dann den Dezember… Da bin ich dann schon froh, dass bereits „Halbzeit“ ist….

 

Nun hatten wir vor knapp zwei Wochen bereits den Februar hinter uns, und als vor einigen Tagen nach langer Zeit fast den ganzen Tag die Sonne schien, habe sicherlich nicht nur ich aufgeatmet. Ich war überzeugt, dass der Winter endlich vorbei ist…. doch weit gefehlt…

 

Samstag Mittag fing es wieder an zu schneien… und es schneite ununterbrochen auch noch den ganzen Sonntag…

Heute Morgen sah es bei uns so aus:

 

 

 

….und auf unserer Müll- und Papiertonne kann man die Schneehöhe sehen:

 

 

So habe ich mich heute Vormittag zuerst  zum Schnee schieben aufgerafft…..

 

Erst vor wenigen Tagen hatte ich den Schneeschieber hinten im Garten am Schuppen abgestellt, denn ich war mir sicher, dass er nicht mehr gebraucht wird  😉

 

Den Weg zwischen Haus und Gartentür bekam ich noch relativ schnell schneefrei, doch dann war mein Auto dran…

„Joschi“ musste vom Schnee befreit werden, denn ich musste einkaufen…

Kraftfahrer wissen sicher wie langwierig und anstrengend es ist, mit einem Handfeger ein Auto von einer 10 cm hohen Schneehaube zu befreien. Nun gehöre ich allerdings auch nicht zu den Leuten, die nur an der Windschutzscheibe eine Sichtluke schaffen, sondern fege mein Auto grundsätzlich vollständig vom Schnee ab. Doch nachdem ich das heute gemacht hatte, war mein „Joschi“ lange noch nicht startklar….

…..denn unter dem Schnee war auf allen Scheiben dickes Eis 🙁

 

…und das sah so aus:

 

 

Doch nun musste ich erst einmal pausieren. Zwar fühlte ich meine Hände in den dicken Handschuhen noch, doch meine Füße waren in den Gummistiefeln mittlerweile so kalt, dass ich das Gefühl hatte, als stehe ich barfuß im Schnee  🙁

 

Nachdem ich mich wieder etwas aufgewärmt hatte, wollte ich das Eis auf den Scheiben mit dem Waschanlagenzusatz entfernen, den ich mit einer Sprühflasche pur auf die Scheiben sprühte. Es taute zwar an, aber das Eis war einfach zu dick….

 

…und so machte ich, was man eigentlich nicht machen darf: ich startete den Motor, lies ihn einige Minuten laufen, wobei ich das Gebläse auf höchste Stufe stellte…. und endlich bekam ich die Scheiben eisfrei…

 

Bei meinem alten Auto habe ich immer gelächelt, wenn es frostig war, denn „Felix“ hat ja eine Standheizung, doch nun überlege ich natürlich, ob ich auch bei Joschi vor dem nächsten Winter eine einbauen lassesmilie311

 

Oh man, ich brauche keinen Winter… boah

 

 

 

Etwas zum Schmunzeln…

 

Das ist unsere Regentonne…

Sie steht unter dem Balkon auf der Küchenterrasse und fängt das Wasser vom Abfluss des Balkons auf. Da es im Herbst sehr viel regnete und wir darum kaum Blumen und Sträucher gießen mussten, ist sie randvoll (400 Liter)

Im Gegensatz zu unseren früheren Regentonnen aus Kunststoff, die kaum einen Winter überlebt haben und bei Frost zerborsten sind, ist diese Tonne „winterhart“, das heißt, dass man sie im Herbst nicht leeren muss.

In der Schule lernte ich mal, dass im Vergleich zu anderen Stoffen Wasser bei Kälte anormal reagiert, denn es „schrumpft“ nicht, sondern vergrößert sein Volumen….

…und das folgende Foto ist wohl Beweis genug….

 

 

Kaum jemand…

…hat ja damit gerechnet, dass wir wirklich noch einen richtig harten Winter bekommen, doch seit geraumer Zeit hat er uns voll im Griff…*stöhn* Da freut man sich mittlerweile schon, wenn es mal einen Tag 10 Grad „wärmer“ ist und die Minustemperaturen nicht zweistellig sind… Aber ich suche mir ohnehin immer etwas, wodurch ich positiv denken kann. Dieses Jahr ist es der wenige Schnee, der bisher in Berlin gefallen ist, und ich hoffe inständig, dass es so bleibt. Mit Grausen denke ich daran zurück, wie oft und wie viel Schnee ich vorigen Winter mit dem Schneeschieber beiseite schieben musste (siehe —> Fotogalerie), nicht nur, um das Grundstück zugänglich zu machen und mit dem Auto fahren zu können, sondern auch auf dem Grundstück musste der Weg zum Hauseingang, die vordere und hintere Terrasse und ein Weg durch den Garten für Jill zur Gassi-Ecke freigeschaufelt werden …

….und inzwischen hat Mei Lee diese Gassi-Ecke auch schon als ihr „Örtchen“ akzeptiert 🙂 Anfangs habe ich sie dorthin getragen, ihr Geschäft machen lassen, sie gelobt und zurück getragen. Dann lies ich sie irgendwann an der Leine dorthin laufen, und sie macht immer brav hinten ihr Geschäft. Einmal machte ich den Versuch und schickte sie ohne Leine in die Gassi-Ecke. Das klappte auch, sie flitzte zielgerichtet nach hinten, machte ihr Geschäft, doch auf dem Rückweg zum Haus drückte halt die Blase nicht mehr und somit siegte die Neugier… Mei Lee verschwand auf dem Nachbargrundstück… Dazu muss ich erklären, dass wir im hinteren Garten zum Nachbarn keinen Zaun haben, sondern auf der Grundstücksgrenze lediglich eine Reihe von Büschen und Gehölzen stehen. Im Sommer ist da alles dicht, doch im Winter findet ein kleiner Hund natürlich durch das fehlende Laub schnell eine Lücke 😉

Als Mei Lee auf das Nachbargrundstück gelaufen war, ergriff mich voll die Panik, denn wäre sie nach vorn zum Gartentor gegangen, hätte sie auf die Straße laufen können (weil dort die Gartentür meistens offen steht) Doch trotz meiner panischen Angst blieb ich ruhig, denn mit Hektik hätte ich unseren kleinen Kobold sicher noch animiert und wohl kaum zu greifen bekommen. So lockte ich sie mit ruhiger Stimme, was auch klappte, und als ich endlich den Karabiner  der Hundeleine wieder am Halsband einklinken konnte, war ich mehr als nur erleichtert. Aber seitdem gehen wir eben vorerst nicht mehr ohne Leine in die Gassie-Ecke…

…und allein lassen geht auch noch nicht. So erledige ich also Einkäufe und andere Wege nach wie vor erst, wenn Norbert von der Arbeit zurück ist. Doch als wir vom Bestattungsinstitut den Termin für  die Beisetzung von Norberts Mutter bekamen, grübelte ich… Natürlich wollte auch ich ihr die letzte Ehre erweisen und musste für Mei Lee eine Lösung finden.

Als ich Mei Lee Ende Dezember bei unserer Hausnachbarin als unseren neuen Mitbewohner vorstellte, meinte sie, dass sie sehr gern mal ein Stündchen mit Mei Lee kuscheln würde, falls ich etwas zu erledigen habe. Sie hat selber einen Hund, und dieser war früher auch mal hier im Header (Kopfbereich der Webseite) zu sehen:

Dieses Foto entstand im April 2009, und mittlerweile ist aus diesem Wollknäuel ein richtig Großer geworden 🙂

Als wir den Termin für die Beisetzung bekamen, fragte ich darum bei unserer Nachbarin nach, ob sie Mei Lee an dem Tag nehmen würde, und ohne Zögern sagte sie sofort zu. Ich war erleichtert…

Am Abend vorher kam sie auf eine Stunde zu uns. Mei Lee verkroch sich anfangs unter dem Küchentisch und knurrte den fremden Gast an, aber natürlich aus sicherer Entfernung 😉

Doch unsere Nachbarin bedrängte Mei Lee auch nicht, sondern weckte lediglich ihre Neugier…  Das zeigte mir, dass sie Erfahrung mit Hunden hat, und irgendwann holte sich Mei Lee ein Leckerli aus ihrer Hand, fasste ein wenig Vertrauen und schnüffelte an ihr….

…und am nächsten Tag brachte ich Mei Lee dann nach nebenan…. Der Hund der Nachbarin war erfreut und ganz aufgeregt, doch Mei Lee bellte und knurrte ihn anfangs an, versteckte sich aber gleichzeitig unter den Stühlen, denn unter diese kam der große Wuschel nicht …*grins*

Unsere Nachbarin meinte, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, es wird schon alles gut gehen, und sie hatte Recht…

Vier Stunden später waren wir zurück. Wir erfuhren, dass es keinerlei Probleme gab und Mei Lee auch dort schon ihre „5 Minuten“ hatte, in denen sie wie eine Rakete zwischen Küche und Büro hin und her flitzte 🙂

…und dann meinte unsere Nachbarin noch, dass wir mit Mei Lee noch viel Spass haben werden, da sie  es faustdick hinter den Ohren hat…. 😉

Oh ja, dem kann ich nicht widersprechen….

…denn ich merke bereits jeden Tag, wie unterschiedlich auch Tiere in ihrem Charakter sein können. Hund ist nicht gleich Hund, auch wenn es die gleiche Rasse ist. Zwischen Jill und Mei Lee liegen Welten 😉  Zwar kann ich mich heute nicht mehr an alle Details aus Jill’s Welpen-Zeit erinnern, doch sie war um einiges „pflegeleichter“…

Jill schaute ja immer etwas schüchtern, und das nicht nur als Welpe….. Doch schaut mich Mei Lee an, sieht mich ein Kobold an, der schon den nächsten Unsinn „plant“ 🙂

Nun haben ja Jill und Mei Lee aus vollkommen verschiedene Eltern, doch Züchter Uwe hatte mich ja fast schon „vorgewarnt“, dass die Welpen aus dieser Verpaarung alle sehr temperamentvoll sind 😉

So musste ich auch sehr lachen, als Uwe von seinem Bruder erzählte, der ihn entnervt anrief und sagte, dass er den Hund zurück gibt, denn seine Hündin hatte an nur einem Tag die Antennenkabel von allen drei Fernsehern durchgeknabbert und somit den Fernsehempfang lahm gelegt 😉

Der Hund von Uwes Bruder war auch verstorben, und so nahm er aus dem letzten Wurf der gleichen Verpaarung wieder einen Welpen, also eine Schwester von Mei Lee… und scheinbar genauso einen Kobold…..

Übrigens waren wir heute wieder mal auf der Waage… Um das Gewicht von Mei Lee festzustellen, nehme ich sie jedes Mal auf den Arm und stelle mich dann auf die Waage. Danach wiege ich mich allein und kann an der Differenz sehen, was sie wiegt.

Beim Impftermin Mitte Januar wog Mei Lee schon 7 kg, doch heute sind es bereits 10,1 kg. Da bin ich froh, dass mir Uwe  vor einer Woche sagte, dass Mei Lee nun langsam schon Treppen hochlaufen darf. So fing ich an, sie eine Etage zu tragen und die zweite laufen zu lassen, und mittlerweile läuft sie auch schon die zwei Etagen hoch in unser Zimmer, wo wir uns abends aufhalten. Treppen abwärts trage ich sie noch, da das abwärts laufen wesentlich schädlicher für Knochen und Gelenke ist, aber abwärts ist ja auch viel leichter 🙂

Am kommenden Mittwoch (15.02.) steht der nächste Impftermin an. Zu diesem fahre ich – wie auch im Januar – in die Tierklinik Potsdam. Ein wenig Wehmut begleitet mich dabei immer, denn dort mussten wir uns von Jill verabschieden, aber dort hat man auch erst erkannt, was Jill wirklich fehlte. Insofern fühlen wir uns in der Tierklinik Potsdam sehr gut aufgehoben