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Etwas zum Schmunzeln…

 

Das ist unsere Regentonne…

Sie steht unter dem Balkon auf der Küchenterrasse und fängt das Wasser vom Abfluss des Balkons auf. Da es im Herbst sehr viel regnete und wir darum kaum Blumen und Sträucher gießen mussten, ist sie randvoll (400 Liter)

Im Gegensatz zu unseren früheren Regentonnen aus Kunststoff, die kaum einen Winter überlebt haben und bei Frost zerborsten sind, ist diese Tonne “winterhart”, das heißt, dass man sie im Herbst nicht leeren muss.

In der Schule lernte ich mal, dass im Vergleich zu anderen Stoffen Wasser bei Kälte anormal reagiert, denn es “schrumpft” nicht, sondern vergrößert sein Volumen….

…und das folgende Foto ist wohl Beweis genug….

 

 

Kaum jemand…

…hat ja damit gerechnet, dass wir wirklich noch einen richtig harten Winter bekommen, doch seit geraumer Zeit hat er uns voll im Griff…*stöhn* Da freut man sich mittlerweile schon, wenn es mal einen Tag 10 Grad “wärmer” ist und die Minustemperaturen nicht zweistellig sind… Aber ich suche mir ohnehin immer etwas, wodurch ich positiv denken kann. Dieses Jahr ist es der wenige Schnee, der bisher in Berlin gefallen ist, und ich hoffe inständig, dass es so bleibt. Mit Grausen denke ich daran zurück, wie oft und wie viel Schnee ich vorigen Winter mit dem Schneeschieber beiseite schieben musste (siehe —> Fotogalerie), nicht nur, um das Grundstück zugänglich zu machen und mit dem Auto fahren zu können, sondern auch auf dem Grundstück musste der Weg zum Hauseingang, die vordere und hintere Terrasse und ein Weg durch den Garten für Jill zur Gassi-Ecke freigeschaufelt werden …

….und inzwischen hat Mei Lee diese Gassi-Ecke auch schon als ihr “Örtchen” akzeptiert :-) Anfangs habe ich sie dorthin getragen, ihr Geschäft machen lassen, sie gelobt und zurück getragen. Dann lies ich sie irgendwann an der Leine dorthin laufen, und sie macht immer brav hinten ihr Geschäft. Einmal machte ich den Versuch und schickte sie ohne Leine in die Gassi-Ecke. Das klappte auch, sie flitzte zielgerichtet nach hinten, machte ihr Geschäft, doch auf dem Rückweg zum Haus drückte halt die Blase nicht mehr und somit siegte die Neugier… Mei Lee verschwand auf dem Nachbargrundstück… Dazu muss ich erklären, dass wir im hinteren Garten zum Nachbarn keinen Zaun haben, sondern auf der Grundstücksgrenze lediglich eine Reihe von Büschen und Gehölzen stehen. Im Sommer ist da alles dicht, doch im Winter findet ein kleiner Hund natürlich durch das fehlende Laub schnell eine Lücke ;-)

Als Mei Lee auf das Nachbargrundstück gelaufen war, ergriff mich voll die Panik, denn wäre sie nach vorn zum Gartentor gegangen, hätte sie auf die Straße laufen können (weil dort die Gartentür meistens offen steht) Doch trotz meiner panischen Angst blieb ich ruhig, denn mit Hektik hätte ich unseren kleinen Kobold sicher noch animiert und wohl kaum zu greifen bekommen. So lockte ich sie mit ruhiger Stimme, was auch klappte, und als ich endlich den Karabiner  der Hundeleine wieder am Halsband einklinken konnte, war ich mehr als nur erleichtert. Aber seitdem gehen wir eben vorerst nicht mehr ohne Leine in die Gassie-Ecke…

…und allein lassen geht auch noch nicht. So erledige ich also Einkäufe und andere Wege nach wie vor erst, wenn Norbert von der Arbeit zurück ist. Doch als wir vom Bestattungsinstitut den Termin für  die Beisetzung von Norberts Mutter bekamen, grübelte ich… Natürlich wollte auch ich ihr die letzte Ehre erweisen und musste für Mei Lee eine Lösung finden.

Als ich Mei Lee Ende Dezember bei unserer Hausnachbarin als unseren neuen Mitbewohner vorstellte, meinte sie, dass sie sehr gern mal ein Stündchen mit Mei Lee kuscheln würde, falls ich etwas zu erledigen habe. Sie hat selber einen Hund, und dieser war früher auch mal hier im Header (Kopfbereich der Webseite) zu sehen:

Dieses Foto entstand im April 2009, und mittlerweile ist aus diesem Wollknäuel ein richtig Großer geworden :-)

Als wir den Termin für die Beisetzung bekamen, fragte ich darum bei unserer Nachbarin nach, ob sie Mei Lee an dem Tag nehmen würde, und ohne Zögern sagte sie sofort zu. Ich war erleichtert…

Am Abend vorher kam sie auf eine Stunde zu uns. Mei Lee verkroch sich anfangs unter dem Küchentisch und knurrte den fremden Gast an, aber natürlich aus sicherer Entfernung ;-)

Doch unsere Nachbarin bedrängte Mei Lee auch nicht, sondern weckte lediglich ihre Neugier…  Das zeigte mir, dass sie Erfahrung mit Hunden hat, und irgendwann holte sich Mei Lee ein Leckerli aus ihrer Hand, fasste ein wenig Vertrauen und schnüffelte an ihr….

…und am nächsten Tag brachte ich Mei Lee dann nach nebenan…. Der Hund der Nachbarin war erfreut und ganz aufgeregt, doch Mei Lee bellte und knurrte ihn anfangs an, versteckte sich aber gleichzeitig unter den Stühlen, denn unter diese kam der große Wuschel nicht …*grins*

Unsere Nachbarin meinte, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, es wird schon alles gut gehen, und sie hatte Recht…

Vier Stunden später waren wir zurück. Wir erfuhren, dass es keinerlei Probleme gab und Mei Lee auch dort schon ihre “5 Minuten” hatte, in denen sie wie eine Rakete zwischen Küche und Büro hin und her flitzte :-)

…und dann meinte unsere Nachbarin noch, dass wir mit Mei Lee noch viel Spass haben werden, da sie  es faustdick hinter den Ohren hat…. ;-)

Oh ja, dem kann ich nicht widersprechen….

…denn ich merke bereits jeden Tag, wie unterschiedlich auch Tiere in ihrem Charakter sein können. Hund ist nicht gleich Hund, auch wenn es die gleiche Rasse ist. Zwischen Jill und Mei Lee liegen Welten ;-)  Zwar kann ich mich heute nicht mehr an alle Details aus Jill’s Welpen-Zeit erinnern, doch sie war um einiges “pflegeleichter”…

Jill schaute ja immer etwas schüchtern, und das nicht nur als Welpe….. Doch schaut mich Mei Lee an, sieht mich ein Kobold an, der schon den nächsten Unsinn “plant” :-)

Nun haben ja Jill und Mei Lee aus vollkommen verschiedene Eltern, doch Züchter Uwe hatte mich ja fast schon “vorgewarnt”, dass die Welpen aus dieser Verpaarung alle sehr temperamentvoll sind ;-)

So musste ich auch sehr lachen, als Uwe von seinem Bruder erzählte, der ihn entnervt anrief und sagte, dass er den Hund zurück gibt, denn seine Hündin hatte an nur einem Tag die Antennenkabel von allen drei Fernsehern durchgeknabbert und somit den Fernsehempfang lahm gelegt ;-)

Der Hund von Uwes Bruder war auch verstorben, und so nahm er aus dem letzten Wurf der gleichen Verpaarung wieder einen Welpen, also eine Schwester von Mei Lee… und scheinbar genauso einen Kobold…..

Übrigens waren wir heute wieder mal auf der Waage… Um das Gewicht von Mei Lee festzustellen, nehme ich sie jedes Mal auf den Arm und stelle mich dann auf die Waage. Danach wiege ich mich allein und kann an der Differenz sehen, was sie wiegt.

Beim Impftermin Mitte Januar wog Mei Lee schon 7 kg, doch heute sind es bereits 10,1 kg. Da bin ich froh, dass mir Uwe  vor einer Woche sagte, dass Mei Lee nun langsam schon Treppen hochlaufen darf. So fing ich an, sie eine Etage zu tragen und die zweite laufen zu lassen, und mittlerweile läuft sie auch schon die zwei Etagen hoch in unser Zimmer, wo wir uns abends aufhalten. Treppen abwärts trage ich sie noch, da das abwärts laufen wesentlich schädlicher für Knochen und Gelenke ist, aber abwärts ist ja auch viel leichter :-)

Am kommenden Mittwoch (15.02.) steht der nächste Impftermin an. Zu diesem fahre ich – wie auch im Januar – in die Tierklinik Potsdam. Ein wenig Wehmut begleitet mich dabei immer, denn dort mussten wir uns von Jill verabschieden, aber dort hat man auch erst erkannt, was Jill wirklich fehlte. Insofern fühlen wir uns in der Tierklinik Potsdam sehr gut aufgehoben

 

Nun will ich mal wieder…

….ein Lebenszeichen von mir geben….

Das Thema Wetter scheint ja unerschöpflich zu sein…. Erst der viele Schnee, jetzt Regen und Blitzeis. Da gehe ich Anfang der Woche schon ganz vorsichtig zum Auto, welches genau vor dem Gartentor steht, doch ich habe es nicht unbeschadet geschafft… Ich hatte gerade die Klinke vom Gartentor losgelassen und wollte nach links zur Fahrertür, doch da lag ich auch schon lang…. Unter ein paar frischen Schneeflocken, die wie Watte den Boden bedeckten, war das blanke Eis…

Zum Glück taten mir nach dem Sturz nur die Hände weh, mit denen ich versuchte mich abzustützen. Doch da ich in der einen Hand meinen Autoschlüssel hielt, schaute ich als nächstes nach, ob dieser auch unbeschadet ist, denn ich habe nur noch einen…

Vor einiger Zeit ist mir nämlich schon einmal so etwas ähnliches passiert, und da musste ich meinen Zweitschlüssel heraus kramen…

Mein Psychologe wohnt etwa 100 Meter weiter in der gleichen Straße, und so bezahle ich bei ihm immer meine Praxisgebühr und lass mir von ihm alle notwendigen Überweisungen ausstellen, ist ja durch die Nähe auch schön praktisch… ;-)

Ich hatte damals etwas zu erledigen, fuhr mit dem Auto los, hielt kurz vor dem Haus des Psychologen, um mir die Überweisungen für das Brustzentrum und andere Ärzte abzuholen. Auf dem kurzen Weg von seinem Haus zum Gartentor stolperte ich über eine dicke schwarze Gummimatte, einem Abtreter….und das war noch viel schmerzhafter, denn es lag noch kein Schnee. Auch damals versuchte ich reflexartig, mit meinen Händen den Sturz abzufangen, aber schrammte mir dabei  auf dem Beton ziemlich heftig die rechte Hand auf. Es brannte wie Feuer, und im nächsten Moment bemerkte ich, dass auch mein Autoschlüssel Schaden genommen hatte, den ich in dieser Hand hielt. Per Funkfernbedienung lies sich das Auto noch öffnen, doch der Schlüssel passte nicht mehr ins Zündschloss…. Ich lief also zu unserem Haus und holte den Zweitschlüssel…

Als ich vorige Woche kurz bei Mercedes war, weil die Pumpe meiner Scheibenwaschanlage defekt war, bezahlte ich 54 Euro und fragte mal so nebenbei, was denn solch ein neuer Schlüssel kosten würde. Die Antwort war: 209 Euro…  Da kann man sich sicher vorstellen, dass ich nach meinem Sturz auf dem Glatteis zuerst schaute, ob mein Autoschlüssel nicht wieder Schaden genommen hat…

Mittlerweile denke ich fast schon, dass ich im Auto sicherer unterwegs bin, als zu Fuss….*schmunzel* Ich hatte früher mal einen Freund, der ebenfalls Kraftfahrer war und einen Rettungswagen fuhr. Oft kam von ihm die Redewendung: “Ein Kraftfahrer läuft nicht weiter alsl 60 Meter am Tag” Ich musste bei diesem Spruch immer schmunzeln, doch vielleicht hatte er sogar Recht ….*grins*

Alle guten Wünsche…

für das Neue Jahr!

Ganz ruhig und nur zu zweit sind Norbert und ich ins Neue Jahr “gerutscht”. Ich empfand das als sehr angenehm, denn ich bin ohnehin kein Fan von großen Feten. Ich würde auch nie auf die Idee kommen, mich bei der Silvesterfeier am Brandenburger Tor unter die Menschenmassen zu mischen… Wem es gefällt, der kann ja hingehen, doch bei mir löst so etwas eher Panik aus, wenn ich keine zwei Schritte laufen kann und von allen Seiten nur “geschoben” werde. Hinzu kommt, dass ich eine absolute Frostbeule bin und im Winter das Haus nur verlasse, wenn es unbedingt nötig ist

Gegen 18 Uhr hatte ich Silvester noch per Skype mit Olav in Mexiko telefoniert, bei ihnen war es gerade vormittags um 11 Uhr und schon über 20 Grad. Ich sagte Olav, dass er sich mal die Bildergalerie “Weiße Pracht” ansehen soll. Er staunte nicht schlecht über unseren Winter…

Seit zwei Tagen ist es bei uns knapp über 0 Grad. Tagsüber taut es etwas, doch die aufgehäuften Schneeberge sind noch lange nicht weg. Gegen Abend gehen die Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt, und es wird richtig glatt….

….und als ich Jill heute um 18:30 Uhr in ihre Gassi-Ecke schickte, ist sie am Anfang ihrer “Gasse zur Gassi-Ecke” ausgerutscht und hat sich auf den Popo gesetzt. Bei Youtube wäre das sicher ein lustiges Video gewesen, doch ich bekam einen mächtigen Schrecken…. denn es wäre doch fatal, wenn sich Jill fast ein Jahr nach ihrem Bandscheibenvorfall und der schweren OP etwas zugezogen hätte….

Doch da ich gerade Youtube erwähnt habe….

Da gibt es ein Lied, welches ich sehr mag: “over the rainbow”… Das erste Mal wurde dieses Lied von Judy Garland gesungen, doch die Version von Israel Kamakawiwo`ole eroberte im letzten Jahr die Charts, und das 13 Jahre nach seinem Tod. Wenn ich dieses Lied höre und den Sänger sehe, bekomme ich Gänsehaut…

…doch auch die Geschichte des Sängers beeindruckt mich sehr.

Bei Youtube fand ich folgendes Video:

…und bei —> Wikipedia kann man auch einiges über Israel Kamakawiwo`ole nachlesen…

Advent, Advent, das 4. Lichtlein brennt….

…und nun steht Weihnachten ganz dicht vor der Tür…

Meine Gefühle sind in seit Janas Tod in der Weihnachtszeit immer sehr gespalten. Ich möchte niemandem die Vorfreude oder das Fest selber vermiesen, doch bin in den letzten Jahren jedes Mal froh, wenn alles vorbei ist. Es wird wohl immer so bleiben, dass ich jedes Jahr an Weihnachten 2002 zurückdenke, dem ersten Weihnachten ohne Jana… und obwohl man immer sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt, habe ich eher das Gefühl, dass sie jedes Jahr mehr schmerzen.

Nichts ist mehr so wie früher… und selbst wenn ich im Lotto gewinnen würde, doch richtig freuen könnte ich mich darüber nur, wenn ich dabei auch in Janas Gesicht schauen könnte….

….und das Wetter trägt auch nicht gerade dazu bei, dass die Stimmung steigt… Gestern habe ich wieder fast zwei Stunden damit verbracht, um mein Auto vom Neuschnee abzufegen, einen Zugang zu Gartentor zu schaffen und um auch das Grundstück begehbar zu machen. Danach war ich total platt, und was ich mir ursprünglich an Hausarbeit vorgenommen hatte, dazu fehlte mir nach dem Schneeräumen die Kraft…. So ist zurzeit nicht nur meine Stimmung im Keller….

Früher war ich ein Stehaufmännchen…. im Kopf bin ich das auch noch, doch körperlich schaffe ich es nicht mehr….